Die Stadt Singapur ist der kleinste Staat Süd-Ost-Asiens – 5,5 Mio. Menschen auf 700 km² geben einem aber trotzdem nicht das Gefühl, die ganze Zeit von Menschenmassen umringt zu sein – wie man es sonst aus den Großstädten der Region kennt. Singapur ist eine der Städte mit den weltweit höchsten Lebenshaltungskosten, fast jeder hat eine Wohnung, die sonst in Asien so üblichen Straßenküchen oder fliegenden Händler findet man nicht, ebenso nicht bettelnde Kinder oder freilaufende Tiere. Alles ist perfekt geregelt und geordnet, westliche Standards und Qualität sind selbstverständlich, nichts ist improvisiert, die Stadt ist klinisch sauber, der Verkehr hält sich in Grenzen, die öffentlichen Verkehrsmittel sind schnell, pünktlich und billig und wenn man Abends durch die Straßen spaziert, braucht man sich nicht um seine Wertsachen zu sorgen. Riesige Grünanlagen abwechselnd mit Hochhäusern, Villenvierteln und Wohnsiedlungen lockern das Stadtbild auf und geben so nie das Gefühl der Enge. Unzählige Shopping-Malls verleiten dazu mehr Geld auszugeben, als man eigentlich hat. Hotels mit sauberen Betten, Märkte und Restaurants in Bugis, Chinatown oder Little India, historische Plätze, das Freizeitangebot und in den letzten Jahren neu geschaffene Attraktivitäten geben den mehr als 11 Mio. Touristen jährlich das Gefühl, die wenigen Tage die man hier verbringt reichen nicht.  Eigentlich ein perfekter Ort zu Leben – vorausgesetzt natürlich man kann es sich leisten.

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Bereits bei meiner Abreise aus Österreich war mit meiner Freundin Bine vereinbart, dass wir uns irgendwo treffen. Laut meiner ersten Reiseplanung war eigentlich Australien als Treffpunkt geplant, mit der Änderung meiner Reiseziele hatte sich dieser nach Singapur verschoben. Die Freude war groß am Flughafen und im Gegensatz zum Treffen mit Günter in Vietnam, hatte diesmal auch das Wetter mit angenehmen 30 Grad mitgespielt.

3/4 aller Singapuri sind Chinesischer Abstammung, der Rest sind Malayen oder Inder. Chinatown ist als Stadtteil ist der älteste und zugleich bunteste und geschäftigste Teil der Stadt. Gerade Ende Februar, kurz nach dem chinesischen Neujahrsfest, wenn die Dekorationen für die Feierlichkeiten noch angebracht sind, zeigt dieser Bezirk sein besonderes Flair. Der Markt mit seinen Ständen und den angrenzenden Restaurants wird hauptsächlich von Touristen frequentiert, man bekommt dort alles was Urlauber gerne nach Hause mitbringen, aber eigentlich nicht brauchen können. Die Chinesische Küche ist gut und für die lokalen Verhältnisse billig.

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Fast die Hälfte aller Chinesischen Singapuri sind Buddhisten, dementsprechend voll war der zentrale Tempel bei der Zelebration der Mönche. Hauptsächlich Einheimische haben an den Gebeten teilgenommen.

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15 Minuten mit der U-Bahn und man ist von Chinatown in Little India. Jenem Stadtteil, der hauptsächlich von Indern, Pakistanis und Bangladeshi bewohnt wird. Ebenso wie in Chinatown gibt es dort indische Geschäfte, Märkte und Restaurants in denen man die vielfältige Küche des Subkontinents genießen kann.

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Das Raffles Hotel, benannt nach dem englischen Gründer der Stadt Sir Thomas Raffles, ist die Geburtsstätte des berühmten Singapore Sling – einem Mixgetränk mit wenig Alkohol dafür viel Zucker. Wenn wir schon vor Ort sind, musste er natürlich gekostet werden. Das original erhaltene Ambiente war sehenswert, das Getränk für meinen Geschmack nichts besonderes, dafür aber Piksüss und für den Preis eines Cocktails hätte ich mit meinen Kumpels in dem kleinen Lokal in Saigon 40 Flaschen Bier trinken können. Gefallen hat mir, dass man mit dem Getränk einen mittelgroßen Juttesack gerösteter Erdnüsse bekam und die Schalen direkt auf den Boden werfen durfte.

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Lg Heinz

 

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