After the Sundarbans, I had to go back to Kolkata for a night, for heading south to the state of Odisha the next morning. My goals in Odisha – which was called Orissa on my last stay – are the sun temple of Konark and Bubaneshwar, the capital of the state. About 550 km at more than 45 ° C was giving a first idea, what will happen to me in the coming weeks and months.

Nach den Sundarbans gings nochmal für eine Nacht zurück nach Kolkata, um direkt am nächsten Morgen in Richtung Süden, in den Bundesstaat Odisha weiterzufahren. Meine Ziele in Odisha – das übrigens bei meinem letzten Aufenthalt noch Orissa hieß – sind der Sonnentempel von Konark und Bubaneshwar, die Hauptstadt des Staates. Ungefähr 550 km bei mehr als 45° C lassen schon einmal erahnen, was in den nächsten Wochen und Monaten auf mich zukommen wird.

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After about 12 hours, I had reached my destination – the city of Konark on the east coast of India. In early April, it is already quite hot, foreign tourists are rare at this time of the year. So it was not difficult for me to find a room with air conditioning quickly . In the evening I could take the first night photos, using my tripod on the out wall of the famous sun temple.

Nach ungefähr 12 Stunden war das Ziel, die Stadt Konark an der Ostküste Indiens zum Golf von Bengalen erreicht. Anfang April ist es schon ziemlich heiß, also sind kaum ausländische Touristen um diese Jahreszeit anzutreffen. Deshalb war es für mich auch nicht schwierig, rasch ein Zimmer mit Klimaanlage zu finden. Noch am Abend konnte ich mit meinen Stativ ausgerüstet auf der Mauer des berühmten Sonnentempels die ersten Nachtfotos schiessen.

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The sun temple of Konark dates back to 1255, enjoys special protection as a UNESCO World Heritage Site and is among the list of the „7 Wonders of India“ issued by the Ministry of Tourism.

In almost every country in Asia, it is common for foreign tourists to pay more for a visit to a cultural site than locals have to do. In India, the difference between local and foreign ticket prices is particularly evident – as a foreigner, you pay about 17 times the normal entry price.

Der Sonnentempel von Konark stammt aus dem Jahre 1255, genießt besonderen Schutz als UNESCO World Heritage Site und gehört  zu der vom Ministerium für Tourismus herausgegeben Liste der „7 Wunder Indiens“.

Fast in jedem Land Asiens ist es üblich, das ausländische Touristen für den Besuch einer Kulturstätte mehr bezahlen müssen, als Einheimische. In Indien ist der Unterschied des Ticketpreises für die lokale Bevölkerung besonders augenscheinlich – Als Ausländer bezahlt man ungefähr das 17-fache des normalen Eintrittspreises.

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The converted 7 € entrance fee for visiting such a monument is for Western still a small thing. Especially considering the costs of maintaining and renovating the facilities. I don’t want to be presumptuous for going into the history, the religious and art-historical aspects of this complex, all these things can be read better on Internet. I can only recommend, if you get here, you should take sufficient time for this artwork.

Wobei die umgerechnet 7€  Eintrittspreis für so ein Monument für westliche Verhältnisse noch immer ein Klax ist. Vor allem wenn man bedenkt, mit welchen Kosten die Erhaltung und Renovierung der Anlagen verbunden sind. Ich möchte hier nicht näher auf die Geschichte, die religiösen und kunsthistorischen Aspekte dieser Anlage eingehen, all diese Dinge kann man einfach im Internet nachlesen. Ich kann nur empfehlen, wenn man hier her kommt, sollte man sich ausreichend Zeit für dieses Kunstwerk nehmen.

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When I came by on my motorcycle journey 9 years ago, an enormous effort was spent on maintenance. Legions of assistants were busy to clean the fine engravings of the entire facility with ordinary toothbrushes

Als ich vor 9 Jahren auf meiner damaligen Motorrad-Tour hier vorbeikam, wurde ein enormer Aufwand bei den Instandhaltungsarbeiten betrieben. Zig Männer waren damit beschäftigt, mit normalen Zahnbürsten die feinen Gravuren der gesamten Anlage zu reinigen.

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As outside of every temple in India, you can find also here people who have to live of alms. I was in particular impressed by an older woman, who was no bigger than 80-90 cm.

Wie vor jedem Tempel findet man auch hier Menschen, die von Almosen leben müssen. Besonders beeindruckt war ich von einer älteren Frau, die nicht größer als 80-90 cm war.

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From Konark I rode further along the coast to the south before I headed westwards to the capital of Odisha, to Bubaneshwar.

Von Konark gings vorerst noch weiter entlang der Küsten in Richtung Süden bevor ich zurück nach Westen in die Hauptstadt Bubaneshwar fuhr.

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Bubaneshwar has about 850,000 inhabitants and is a smaller town for Indian relations. This place would have no particular mention, would not be more than 1,000 Hindu temples scattered over the entire city area. I have visited some of them, but can not remember a single name.

Bubaneshwar hat ungefähr 850.000 Einwohner und ist eigentlich eine kleinere, normale indische Stadt – wären da nicht die mehr als 1.000 Hindu-Tempel, die sich über das gesamte Stadtgebiet verstreuen. Ich habe mir einige angesehen,  mir dabei aber keinen einzigen Namen eines Tempels gemerkt.

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In this number of temples you can always observe Brahmines – it means priests – members of the highest Hindu caste performing their rituals.

Bei dieser Anzahl von Tempeln kann man immer wieder Brahmanen, also Priester, Mitglieder der höchsten Kaste bei ihren Zeremonien beobachten.

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In addition to my visit to the world of culture, my Prinzess had to be reworked for the first time. On the one hand, the exhaust was broken down on the ride to Bubaneshwar. A screw got lost, the problem was quickly resolved with some binding wire. Nevertheless, it had to be fixed properly again.

Neben dem Besuch von Kulturgütern musste meine Prinzessin das erste Mal überarbeitet werden. Zum einen war mir auf der Fahrt nach Bubaneshwar der Auspuff herunter gebrochen. Ein Schraube hatte sich gelöst, das Problem war schnell mit etwas Bindedraht behelfsmäßig gelöst. Trotzdem gehörte er wieder richtig fixiert.

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On the other hand I lost some oil – one of the gaskets leaked – this could not be postponed. Normally, the larger stores and workshops are closed on Sundays in India. But smaller workshops, it means single mechanics don’t know days off. One of the advantages of my motorcycle model, that it has been built for more than 70 years now almost in the same way. It has been widespread since the beginning, almost every mechanic is able to repair Bullets and all necessary spare parts are available quickly and cheaply throughout the country.

At a small mechanic in Bubaneshwar – 3l engine oil, a gasket and a seal, 2 1/2 working hours for about 12 euros …

Zum anderen verlor ich etwas Öl – eine Dichtung schlug leck –  das konnte man nicht aufschieben. Normalerweise sind auch in Indien die größeren Geschäfte Sonntags geschlossen. Aber die kleinen Workshops, also Mechaniker kennen keine freien Tage. Das ist einer der Vorteile meines Motorrad-Modells. Es wird seit mehr als 70 Jahren gebaut und ist seit dieser Zeit weit verbreitet. Jeder Mechaniker kann die Bullet reparieren und die notwendigen Ersatzteile sind im ganzen Land schnell und günstig verfügbar.

Bei einem kleinen Mechaniker in Bubaneshwar – 3l Motoröl, eine Dichtung und ein Siegel, 2 1/2 Arbeitszeit für ungefähr 12 Euro…

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While waiting for my bike, I had met the police chief of Bubaneshwar. He is also owner of a Royal Enfield Bullet from the 1960s. He visits this mechanic since decades, while the work has been done, we have been talking relatively quickly during having a tea. He was truly exceptional proud of his meticulously maintained motorcycle. He gave me his business card and said that, if I would have troubles somewhere in India, I should call him. Of course you can not rely on such statements in India as well, but it is nevertheless good at controls to be able to pull this business card out of the bag and holding out the prospect of calling a „close friend“.

Bei der Gelegenheit hatte ich den Polizei-Chef von Bubaneshwar kennengelernt. Er ist ebenfalls  Besitzer einer Royal Enfield Bullet aus den 1960er Jahren. Nachdem er schon immer den gleichen Mechaniker aufsucht, sind wir relativ schnell bei einem Tee ins Gespräch gekommen. Er war wirklich außergewöhnlich Stolz auf sein akribisch gepflegtes Motorrad. Er hat mir eine seiner Visitenkarten gegeben und gesagt, sollte ich irgendwo in Indien Schwierigkeiten haben, könne ich ihn gerne anrufen. Natürlich kann man sich auch in Indien auf solche Aussagen nicht verlassen, aber es ist immerhin gut bei Kontrollen in Indien so eine Karte aus der Tasche ziehen zu können und zumindest damit zu drohen, man werde einen „engen Freund“ anrufen.

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LG Heinz

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