There has been slightly more than 100 km left from Lamayuru to Leh – the Capital of Ladakh region – on the well arranged Srinagar-Leh Highway. The first day on the high planes spreads an elation. It was like coming home. I’ve been here for several times – last time being there was 4 years ago, while crossing the whole Himalayas on foot. Looking back, I’d just to face positive experiences and vibes in this part of the world. Lamayuru and its Gompa (Buddhist monastry) as well as the very close located moon-valley has a lot to offer.

During the 11th century, Naropa, one of the greatest Buddhist masters and renowned scholar was meditating on-site in one of the caves  for a while. Afterwards, a monastery was constructed around this cave and it became a place of pilgrimage for worshipers from all over the world.

Von Lamayuru nach Leh, in die Hauptstadt der Region Ladakh sind es noch etwas mehr als 100 km auf dem sehr gut ausgebauten Srinagar-Leh Highway. Der erste Tag in der Hochebene verbreitet ein Hochgefühl. Für mich ist es so, als ob ich nach Hause kommen würde. Ich war schon mehrmals hier, das letzte mal vor 4 Jahren, als ich zu Fuß  den Himalaya durchquert hatte. Bis jetzt kann ich ausschließlich auf positive Erlebnisse zurückblicken. Kulturell und landschaftlich hat Lamayuru mit seiner Gompa (Buddhistisches Kloster) und dem Moon-Valley einiges zu bieten.

Im 11. Jhdt. hatte Naropa, einer der höchsten buddhistischen Meister und Gelehrter in einer Höhle Zeit mit meditieren verbracht. Um diese Höhle herum wurde das Kloster erbaut und dient jetzt Gläubigen aus der ganzen Welt als Wallfahrtsort.

 

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The monastery of Lamayuru serves as a daily meeting point for a couple of elderly Ladies. They are walking, praying and chanting around the Mani stone walls and prayer mills, providing themselves tourists as photo-scenes for a small tip. If somebody tries to take a photo without paying an expected or appropriate fee, they can get really very grumpy.

Im Kloster selbst trifft man täglich ein paar alte Ladies an, die den Mani-Stein-Mauern und Gebetsmühlen entlang spazieren um gegen ein Trinkgeld den Touristen als Fotomotiv zur Verfügung zu stehen. Wenn man sie fotografiert und ihnen kein Geld dafür gibt, werden sie richtig grantig.

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After climbing this small hill behind the monastery, you have an excellent view of the lower Gompa as well as the moon-valley with its bizarre limestone formations behind.

Wenn man etwas höher auf dem Hügel hinter dem Kloster steigt, hat man einen hervorragenden Ausblick auf das darunter liegende Gompa sowie auf das dahinter liegende Moon-Valley mit seinen bizarren Sandstein-Formationen.

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Between the 8th and 15th century, Zanskar was a Buddhist kingdom. During the 2nd half of the 20th century, this region as well as also other regions in Ladakh was declared as restricted area for Foreigners – triggered by Indian conflicts with their neighbors Pakistan and China. Since this region is open for tourists again, Zanskar’s rugged landscape with its remote villages and hidden monasteries turned into a popular Hiking destination for international mountain enthusiasts. Many of this remote villages were just to reach on mule tracks before, but the Indian Government has increased their investments in road construction over the last years now. While crossing Zanskar on foot, I’ve been really concerned about this construction activities. Making this villages reachable by car means an explosion of mass tourism has to be feared – this would cause an inevitable loss of the unique originality of Zanskar. Thankfully it is not so easy to build up new roads in this inhospitable mountain area. Natural catastrophes are destroying constantly the work which has be done before – it will take still years to get Zanskar cross-able by cars.

At least one part of this area is to discover on motorbike now – it was a good opportunity to head towards south, daring a detour in this unique region.

Vom 8. – bis ins 15. Jhdt. war Zanskar ein buddhistisches Königreich. In der zweiten Hälfte des 20. Jhdts. war diese Region wie auch einige andere Regionen in Ladakh für Ausländer und Touristen wegen der indischen Konflikte mit Pakistan und China gesperrt. Seit diese Region wieder für Touristen geöffnet ist, entwickelte sich Zanskar mit seiner schroffen Landschaft, den entlegenen Dörfern und versteckten Klöstern zu einer beliebten Trekking-Destination für internationale Bergliebhaber. Bisher waren die entlegenen Orte nur über Eselspfade zu erreichen, in den letzten Jahren wurde aber auch hier vermehrt in den Straßenbau investiert. Als ich zu Fuß durch Zanskar marschiert war, hatte mich dieser Straßenbau gestört, weil meines Erachtens durch die Möglichkeit mit dem Auto überall hinzufahren der Massentourismus Einzug halten wird und dadurch die Ursprünglichkeit der Region verloren geht.Gott sei Dank ist es in dieser unwirtlichen Berggegend mit seinen ständigen Naturkatastrophen nicht so einfach und es wird noch Jahre dauern, bis Zanskar über Straße durchgängig zu durchqueren sein wird.

Zumindest einen Teil kann man jetzt schon mit dem Motorrad entdecken, für uns eine gute Gelegenheit in Richtung Süden, einen Abstecher in diese Region zu wagen.

 

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In Photoskar, a small village further south to Lamayuru, we’ve been hosted by a peasant for lunch. To get something to eat works quite easily here – you’ve just to ask from house to house. The most people are very pleased about foreigners having lunch or dinner with them. An additional income is taken with pleasure, it relieves their meager life. We got directly invited into a normal private open plan kitchen and our host started immediately to prepare a basic meal for all of us – rice, lentils and some local veggies. In the meantime his wife carried on doing her field work.

In Photoskar, einem kleinen Ort zwischen Lamayuru und dem weiter südlich gelegenen Lingshed, waren wir bei einem Bauern in seinem Haus zum Mitagessen zu Gast. Das funktioniert in dieser Region ziemlich einfach. Man frägt sich von Haus zu Haus durch, ob man etwas zu Essen bekommen kann. Die meisten Menschen freuen sich wenn man bei ihnen, isst. Es ist für sie ein willkommener Zuverdienst in ihrem kargen Leben. Wir werden also gleich in die Wohnküche eingeladen, der Herr des Hauses bereitet uns ein einfaches Essen – bestehend aus Reis, Linsen und etwas Gemüse – zu, während die Frau weiterhin auf dem Feld arbeitet.

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On the way to Leh we stopped in Alchi, one of the most attractive and interesting Buddhist monasteries in Ladakh. Taking photos is not allowed, therefore I’d to take just few secret shots.

Auf dem Weg nach Leh, blieben wir noch in Alchi stehen – einem der sehenswertesten und interessantesten Klöster in Ladakh. Fotografieren in diesem Kloster ist nicht erwünscht, deshalb habe ich nur ein paar heimliche Fotos schießen können.

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A 3-day-stay in Leh was perfect for meetings with local friends and preparations for our upcoming stages on high mountain areas. It was a real pleasure for the Royal Enfield shop that I got there  because of the expenses I’d to take for fixing my bike again. Beside smaller parts it was also to change the entire drive set – it means both sprockets and the chain.

Die 3 Tage in Leh wurden von uns genutzt, uns auf die hohen Bergpässe vorzubereiten, einige meiner alten Freunde zu treffen und natürlich wieder einmal das Motorrad auf die bevorstehenden Etappen vorzubereiten. Der Royal Enfield Shop hatte eine riesen Freude mit mir, weil ich wieder einmal für einigen Umsatz gesorgt hatte. Neben einer Reihe von Kleinteilen war auch mein Antriebssatz – d.h. die beiden Ritzel und die Kette zu wechseln.

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The only way to get to Nubra Valley in the north of Leh is to cross Khardung La, with 5.602m (18.380 feet) the highest motor-able mountain pass on earth. At the beginning of June there are holidays in India. Cheap flights from Mumbai or Delhi to Leh combined with a fast growing Indian middle class were responsible for hundreds of thousands domestic tourists within the last 3 or 4 years in Ladakh. The fact is, that unexceptional everybody of them has a similar itinerary. It is their objective to see in shortest possible time as much as they can. One of their benchmarks for success is obviously visiting Khardung La. This was the reason for a totally overcrowded pass. According to vivid Buddhist tradition in Himalayas, we also had fixed our prayer flags over the pass.

Um ins Nubra-Valley im Norden von Leh zu gelangen, muss man zuerst den Khardung-La, den mit 5.602 m höchsten mit einem Fahrzeug zu überquerenden Pass der Erde überwinden. Anfang Juni sind in Indien Ferien, billige Flüge aus Mumbai und Delhi nach Leh in Kombination mit einer wachsenden indischen Mittelschicht sorgen dafür, dass in den letzten 3 bis 4 Jahren hunderttausende Einheimische Touristen nach Ladakh kommen. Alle diese Touristen haben einen ähnlichen Tourplan. Sie möchten in möglichst kurzer Zeit so viel wie möglich von Ladakh sehen. Dazu gehört natürlich auch der Khardung La. Dementsprechend überfüllt war die Passstraße und auch der Passübergang selbst. Selbstverständlich haben auch wir Gebetsfahnen über dem Pass aufgehängt – so wie es der gelebte Buddhistische Brauch in den Ländern entlang des Himalayas ist.

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LG Heinz

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