Our next destination were the caves of Ajanta further south in Maharashtra. Up to there, we’ve been riding usually on main- and secondary roads, the road surfaces were not the best but we were able to move forward reasonably. This region now was the back country of India with its vast agricultural areas, Industry and handicraft business are not to find there – except in urban areas. Of course it would have been easier for us to ride detours on busy roads to Ajanta – but we decided to choose the shortest possible way southwards. It means riding shortcuts –  300 km on tracks and dirt roads enabled us fascinating encounters in small villages, little traffic and lots of fun on our bikes.

Das nächste Ziel sind die Höhlen von Ajanta, im südlich gelegenen Bundesstaat Maharashtra. Bisher waren wir meistens auf Haupt- oder Nebenstraßen unterwegs gewesen, die Beläge waren zwar nicht immer gut, aber man kam halbwegs voran. In dieser Gegend befanden wir uns im wirklichen Hinterland von Indien mit weiten landwirtschaftlichen Flächen, Industrie und Handwerk gibt es nur in den Ballungszentren. Natürlich hätten wir es als Biker einfacher haben können um über einen Umweg auf größeren, stark befahrenen Straßen nach Ajanta zu gelangen. Wir wählten aber die Diretissima – d.h. die kürzeste mögliche Verbindung nach Süden. 300 km auf Feldwegen und landwirtschaftlichen Straßen bedeutete eine Reihe von eindrucksvollen Begegnungen in den Dörfern, wenig Verkehr und vor allem eine Menge Motorrad-Spaß.

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Even though the most people in their villages do not speak English, we never had problems to get something to eat or to drink. Also in this area we were seen as a welcomed attraction for taking some photos. While encountering this people we’d to learn, that everything coming along was different – the people are quite more reserved. In some of this villages, I think we’ve been the first western foreigners they were able to set their eyes on.

Obwohl die Menschen in den Dörfern kaum Englisch sprechen, war es nie ein Problem, etwas zu trinken und zu Essen zu bekommen. Auch hier waren wir natürlich die Attraktion. An den Begegnungen mit den Menschen konnten wir erkennen, dass es hier ganz anders läuft – die Leute sind um einiges zurückhaltender. In einigen Dörfern waren wir für die Bewohner sicherlich die ersten westlichen Ausländer, die sie persönlich zu Gesicht bekamen.

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While riding through this remote areas it’s necessary to be careful – if something would have happened with our bikes, no spare parts would have been available within a large radius. In this case, we would have had to improvise. Being unlucky means organizing a tractor including trailer, to get the broken bike to the next city. Despite all this possible inconvenient circumstances it is far more interesting and merrier to ride this tracks.

Bei diesen Touren durchs Hinterland muss man aufpassen – sollte mit dem Motorrad etwas passieren, bekommt man im weiteren Umkreis keine Ersatzteile, da muss man dann halt soweit als möglich improvisieren. Wenn man Pech hat, muss man halt versuchen einen Traktor mir Anhänger zu organisieren, der einen mit dem Motorrad in die nächste Stadt fährt. Trotzdem ist es für mich bei weitem Interessanter und Lustiger, solche Strecken zu fahren.

 

The caves of Ajanta were created by ancient Buddhist monks in a hidden u-shaped valley. This huge Buddhist cave temples with its best preserved mural paintings are as well as the caves of Ellora the most impressive artworks of human creative abilities I ever have seen. I’ve been here 10 years ago and I already knew at that time – should I have ever the chance to come back in this region, it is a must to visit this place again. 29 caves have been carved in laborious handcraft into a solid rock by Buddhist monks between the 2nd century BC and the 5th century AD – the construction time per cave took on average 30 years. During the 5th century AD the Buddhists were expelled, the caves got buried in the course of centuries and were discovered again by a British army patrol about 200 years ago. 1983 Ajanta has been registered as world heritage site.

Die Höhlen von Ajanta wurden in einem U-förmigen Tal von Menschenhand in den Fels getrieben. Die riesigen buddhistischen Höhlentempel von Ajanta mit ihren sehr gut erhaltenen Wandmalereien gehören für mich gemeinsam mit den Höhlentempeln von Ellora zu den beeindruckendsten Kunstwerken menschlichen Schaffens, die ich je gesehen hatte. Ich war bereits vor 10 Jahren hier gewesen und wusste damals schon, sollte ich jemals wieder in dieses Gegend kommen, ist es ein Muß diesen Ort nochmals zu besuchen. 29 Höhlen wurden von buddhistischen Mönchen zwischen dem 2.Jhdt. v. Chr. und dem 5 Jhdt. n. Chr. in mühevoller Handarbeit in die Felsen gemeißelt – die Bauzeit pro Höhle betrug ungefähr 30 Jahre. Ab dem 5. Jhdt. wurden die Buddhisten aus diesem Tal vertrieben, die Höhlen mit der Zeit verschüttet und erst im 19. Jhdt. per Zufall von einer Britischen Militärpatroullie wieder entdeckt. Im Jahre 1983 wurde die ganze Anlage zum Weltkulturerbe ernannt.

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Apart of Indian Tourists Ajanta is most commonly visited by Buddhist travel groups coming from all parts of the world. As it is usual for Asians – if sightseeing becomes hard, they let carry themselves by porters.

Neben indischen Touristen kommen vor allem Buddhisten in Reisegruppen aus der ganzen Welt, um dieses historische Denkmal zu besuchen. Wie es bei Asiaten halt so üblich ist – wenn es etwas anstrengender wird lassen sie sich gerne einmal tragen.

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In the cool of the caves you can have a little nap in the midday heat.

Die Kühle der Höhlen kann man in der Mittagshitze auch zu einem Nickerchen nutzen.

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Ajanta is of this places in the world, I can recommend unlimited to everybody – as well as the caves of Ellora about 80 km to south.

Cu Henry

Ajanta kann ich nur jedem empfehlen – ebenso die nur knapp 80 km entfernten Höhlen von Ellora.

LG Heinz

 

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