It would take us about 10 hours to ride the next 500 km from Jaisalmer to Udaipur. That’s why we’d to start at 4 am – because we wanted to cover as much as possible of this distance in the cool hours of early morning – before the heat is upcoming again. Night-rides are something special in India – bad road conditions, vehicles without light and animals are making motorbike riding really dangerous. One advantage of starting early is, that there are at least not so many heavy vehicles – busses and trucks – on the road. On the other hand you have to deal with tractors, ox carts and animals while daybreak. In particular straying dogs are roaming around the roads, are crossing them unpredictable and involving always some potential danger. Myriads of dog carcasses, overrun by vehicles adorn the way. Having a collision with a dog means, to face death for bikers responding incorrectly. It is essential in such a situation, to stabilize the bike and avoid to fall. Even it is hart to say and against our natural reflexes: Don’t hit the break and no sudden steering movements when it is impossible to avoid an impact. In case of doubt: accelerate – the more stable your own balance  and the higher your kinetic energy would be, the greater is your chance not falling off the bike. This is just for small animals applicable – don’t try it with elephants or cows! We’d spoken before about such situations – Nigel had a collision with a dog without harming himself this morning. I’ve been very glad that he was reacting correctly.

On our overland journey we are reaching locations, where the people normally not be able to set their eyes on tourists. For the villagers we were appearing as walking attractions – in the age of cellphone-photography almost everybody wanted to take a selfie with us. It’s enough to stop for a break, just having some tea or water. Within minutes you are surrounded by loads of people – everybody want to be on the photo.

Geschätzte 10 Stunden würden wir von Jaisalmer nach Udaipur für die etwas mehr als 500 km der nächsten Etappe benötigen. Also war der Aufbruch für 4 Uhr morgens festgelegt, um in den ersten, kühlen Stunden des Tages so viele Kilometer wie möglich zurückzulegen, bevor die große Hitze einsetzt. Nachtfahrten in Indien sind etwas besonderes, schlechte Straßenbedingungen, unbeleuchtete Fahrzeuge und Tiere machen das Motorrad-Fahren so richtig gefährlich. Der Vorteil Frühmorgens zu starten ist, dass zumindest der Schwer-Verkehr, also LKW’s und Busse noch nicht auf der Straße sind. Dafür bekommt man es im Morgengrauen vermehrt mit Traktoren, Ochsenkarren und Tieren zu tun. Vor allem streunende Hunde bewegen sich um diese Zeit entlang der Straßen, kreuzen sie plötzlich und sind immer eine potenzielle Gefahr. Unzählige, von Fahrzeugen überrollte Hundekadaver zieren die Straßen. Eine Kollision mit einem Hund kann auch für den Biker tödlich enden, wenn er falsch reagiert. Wichtig ist, das Fahrzeug immer zu stabilisieren und nicht selbst zu Sturz kommen. Auch wenn es gegen die eigenen Reflexe geht, bedeutet das im Einzelfall: Auch wenn es jetzt hart klingt, aber lässt sich die Kollision mit einem Hund, oder einem Tier in ähnlicher Größe nicht vermeiden – nicht das Motorrad verreißen, keine Vollbremsung! Im Zweifelsfall Gas geben – je stabiler die eigenen Lage, je höher die Bewegungsenergie um so größer ist die Chance, ohne Sturz davon zu kommen. Gilt allerdings nur für Kleintiere – bitte nicht bei Kühen oder Elefanten versuchen! ;-). Wir hatten zuvor über solche Situationen gesprochen. Ich bin sehr froh, dass er richtig reagiert hatte – bei mir war es auf dieser Fahrt 2 Mal sehr knapp und Nigel hatte eine Kollision mit einem Hund, ohne selbst Schaden zu nehmen.

Wir sind ständig Überland in Gegenden unterwegs, in die normalerweise keine Touristen kommen. Für die Leute in den Dörfern sind wir dadurch eine Attraktion, im Zeitalter der Handy-Fotografie möchte jeder ein Selfie mit uns machen. Es reicht schon, wenn man nur kurz stehen bleibt, um etwas Wasser oder Tee zu trinken. Innerhalb von Minuten ist man von -Zig Menschen umringt – jeder im Dorf möchte mit auf den Fotos sein.

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Udaipur was our last stage in Rajastham, before we were heading south to Ujjain for joining Kumbh Mela. Udaipur is located at two lakes and therefore it is called „Venice of the east“. Like other older cities in Rajasthan, the historic center of Udaipur seems to be a widely branched labyrinth of narrow streets and alleys. Numerous palaces, temples and havelis are providing an extraordinary, oriental flair.

Udaipur ist die letzte Station in Rajasthan, bevor es weiter in den Süden nach Ujjain, in den Bundesstaat Madhya Pradesh zur Kumbh Mela geht. Udaipur liegt an zwei Seen und verdankt dieser Tatsache den Beinamen „Venedig des Ostens“. Ähnlich wie in allen älteren Städten Rajasthans besteht auch hier die Altstadt aus einem weit verzweigten Labyrinth verwinkelter, enger Gassen. Zahlreiche Tempel, Paläste und Havelis sorgen für ein besonderes, orientalisches Flair.

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Close to the city on a hill you can find the monsoon palace – a 18th century ruin providing gorgeous views over both lakes and the city. This hill was declared as a nature reserve 15 years ago and is now a place of retreat for the last wild leopards in this region.

Etwas ausserhalb der Stadt, auf einem Hügel befindet sich der Monsun-Palast, eine Ruine aus dem 18.Jhdt mit eine großartigen Blick über die beiden Seen der Stadt. Die Hügel rund um den Palast wurden vor ungefähr 15 Jahren zum Naturschutzgebiet erklärt und dienen als Rückzugsgebiet für die letzten frei lebenden Leoparden in dieser Region.

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Udaipur became also famous as film location of the James Bond movie „Octopussy“, who was produced partially in this city. The city palace and the lake palace have been particularly emphasized in this movie.

Berühmtheit erlangte die Stadt auch durch den James-Bond-Film „Octopussy“, der 1983 zum Teil in Udaipur gedreht wurde. Der Stadt-Palast und der Lake-Palast wurden durch diesen Film besonders hervorgehoben.

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We couldn’t really dip in this city. To stay more than 2 nights was not possible, because we wanted to join the Shukla/Akshey Tritya festival at Kumbh Mela in Ujaiin on 9th of may 3 am. Ujjain is about 350 km south of Udaipur. To be in time at this huge festival, we’d to start in the evening before at 9 pm from Udaipur. This night ride was like hell – myriads of pilgrims had the same idea like us – this vast traffic volume was horrible. Around midnight we were able to stop for a short nap at one of the restaurants along the road.

Wir konnten uns auf diese Stadt leider nicht richtig konzentrieren, mehr als 2 Nächte waren leider nicht möglich, da wir pünktlich am 9. Mai um 3 Uhr morgens auf der Kumbh Mela in Ujjain beim Shukla/Akshey Tritya – Fest sein wollten. Ujjain ist ungefähr 350 Km südlich von Udaipur gelegen. Unser Plan lautete also, am Vorabend um ungefähr 21:00 Uhr in Udaipur abzufahren um pünktlich beim großen Fest zu sein. Diese Nachtfahrt war wirklich die Hölle, da nicht nur wir sondern auch viele Inder die gleiche Idee hatten. Extremes Verkehrsaufkommen in der Nacht sind ein Graus. Zwischendurch konnten wir gegen Mitternacht an einem Restaurant entlang der Straße ein kurzes Schläfchen halten, bevor es zu diesem einzigartigen Fest weiterging.

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Lg Heinz

 

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