The desert Thar in the north-west of India and the south-east of Pakistan covers an area of about 4 times of Austria. The half of this desert region is a pure sand-desert with its typical dune scenery and belongs to India. Close to Jaisalmer has been set up a desert national park we wanted to visit – naturally, including a camel ride and desert dinner. Our hotel manager offered to take us on his jeep to the desert for a homeopathic price. He was really a pleasant contemporary, that’s why it has been obvious for us to engage him. That’s why we could start early morning directly at the hotel. Despite the high volume level, we got used to his musical taste. His object of desire – as of every Indian before – were definitely the sunglasses of my companion.

Die Wüste Thar im Nord-Westen Indiens  und Pakistans umfasst ungefähr 4 x die Fläche von Österreich und gehört zur Hälfte zu Indien. Die Hälfte des Wüstengebietes ist reine Sandwüste mit typischer Dünenlandschaft. In der Nähe von Jaisalmer ist ein Wüsten-Nationalpark eingerichtet. Diesen wollten wir besuchen – natürlich mit vollem Programm. D. h. Kamel-Reiten und Wüsten-Dinner inklusive. Der Manager unseres Hotels hat sich angeboten, mit seinem Jeep gegen einen moderaten Preis alles zu unserer Zufriedenheit zu organisieren. Nachdem er ein sehr angenehmer Zeitgenosse ist, war es für uns naheliegend, seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Wir konnten früh Morgens direkt vom Hotel wegfahren – an seinen Musik-Geschmack hatten wir uns trotz der Lautstärke rasch gewöhnt. Wie bisher bei jedem Inder, war auch diesmal wieder Sonnenbrille meines Begleiters sein Objekt der Begierde.

 

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Not only we have been in the desert on the road, but also other vehicles could be seen – as the Bus for example

Nicht nur wir sind in die Wüste unterwegs gewesen, sondern auch andere Fahrzeuge wie z.B. dieser Bus.

 

At the beginning of our excursion we visited a abandoned village, vacant for more than 200 years. On due to the drought, every building is still in a very good condition.

Zu Beginn unseres Ausfluges besuchten wir ein verlassenes Dorf, das schon mehr als 200 Jahre leer standen. Aufgrund der Trockenheit waren die Gebäude noch in einem sehr guten Zustand.

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At this part of the Thar desert are approximately 60 villages located – they are divided by their Muslim and Hindu population. Both religious groups live separately according to religion in their own villages – any kind of problems or assaults doesn’t exist. Living in the desert is still more affected by the drought than in the rest of the country.

In diesem Teil der Wüste Thar befinden sich ungefähr noch 60 Dörfer, ein Teil davon mit muslimischer, der andere Teil mit hinduistischer Bevölkerung. Die beiden Religionsgruppen leben getrennt nach Religion in eigenen Dörfern – Probleme oder Übergriffe gibt es hier keine. Das Leben in der Wüste ist noch mehr von Trockenheit gezeichnet, als im Rest des Landes.

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At this time at the year – shortly before raining season – there is no more water available in the villages. All this villages are provided with water by one of the last remained lakes. The Water has to be shared with grazing animals – transport and distribution is organized by the villagers with tractors. Water is available, as long as there is some left. A delay of raining season means, that it is hard for the people to get some fresh water. Already now, about 6 weeks before estimated start of monsoon the lake has been almost emptied.

In den Dörfern selbst steht in dieser Jahreszeit, also kurz vor der Regenzeit, kein Wasser mehr zur Verfügung. Deshalb werden alle diese Dörfer über einen verbliebenen See versorgt. Das Wasser teilt man sich mit den Tieren, der Transport und die Verteilung erfolgt mit Traktoren. Wasser gibt es solange noch welches im See enthalten ist. Sollte sich die Regenzeit verzögern, wird es für die Leute hier schwierig, sich mit Frischwasser zu versorgen. Bereits jetzt, 6 Wochen vor geschätzten Beginn der Regenzeit war der See schon ziemlich geleert.

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The „hardly-awaited“ highlight of our desert-tour was an announced camel ride. After reaching the home town of our guide we got firstly wrapped a colorful turban around our bald heads. Apparently every Indian shares the conviction, that pink my provision is – I always got wrapped around one in this loud color.

Als Höhepunkt unserer Wüsten-Tour war der Ritt auf Kamelen angekündigt. Nach Eintreffen im Heimatort unseres Guides, wurde uns zuerst so wie es sich gehört, ein passender Turban gebunden. Offensichtlich glauben alle Inder, Rosa sei meine Farbe. Jedesmal bekomme ich einen in dieser schreiende Farbe verpasst.

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My camel was Micheal Jackson, the name of the second camel has been omitted. The plan was to ride through sand dunes for about 2 hours until we reached a resting place. So that we could not get lost and the camels with us not go through, we were led by two young guys on the long lead. At the rest area, a desert dinner was prepared before returning to the hotel with the jeep.

Mein Kamel hieß Micheal Jackson, der Name des zweiten Kamels ist mir entfallen. Der Plan war, ungefähr 2 Stunden durch Sanddünen zu reiten, bis wir zu einem Rastplatz gelangen. Damit wir uns nicht verlaufen und die Kamele mit uns nicht durchgehen, wurden wir von zwei jungen Burschen an der langen Leine geführt. Am Rastplatz wurde ein Wüsten-Dinner zubereitet, bevor es wieder mit dem Jeep zurück ins Hotel ging.

 

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You can also stay in the sand dunes, but simple bedding is available for free use. Until the meal was finished, it still took some time.

Man kann in den Sanddünen auch übernachten, dafür stehen einfache Bettgestelle zur freien Verwendung zur Verfügung. Bis das Essen fertig war, dauerte es noch einige Zeit.

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Our guide had already driven up by jeep. Nigel was so smart to entrust him with the procurement of a few beers. That might not be so easy here in the Muslim villages. But he had still managed to raise two piece somewhere. The beer was quite warm, but still a nice change to bridge the period until the completion of our dinners.

Unser Guide war mit dem Jeep bereits vorgefahren. Nigel war so intelligent, ihn mit der Beschaffung von ein paar Bier zu beauftragen. Das dürfte hier in den muslimischen Dörfern nicht so einfach sein. Er hatte es aber trotzdem geschafft, zwei Stück irgendwo aufzutreiben. Das Bier war ziemlich warm, aber trotzdem eine nette Abwechslung, die Zeit bis zur Fertigstellung unseres Dinners zu überbrücken.

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The big challenge when preparing food in the desert is the sand. You have to be pretty skilled to get not too many grains of sand in the food. Our two boys have to work on the proper technique. The food was cooked well, but it just has crunched with each bite. The teeth were already brushed clean with chewing.

Die große Herausforderung bei der Zubereitung von Essen in der Wüste ist der Sand. Man muss schon ziemlich geübt sein, um nicht zu viele Sandkörner in die Speisen zu bekommen. An der richtigen Technik müssen unsere beiden Jungen noch arbeiten. Das Essen war grundsätzlich gut zubereitet, nur hat es halt bei jedem Bissen geknirscht. Die Zähne wurden bereits mit dem Kauen blank geputzt.

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Although the ride on the camels already had a certain charm, it was for us a lot more exciting, on another day to test the desert suitability of our two-wheelers. Matching sand dunes were about an hour outside the city. Before it started, we’d was still a strong breakfast in a typical local restaurant.

Obwohl der Ritt auf den Kamelen schon einen gewissen Charme besaß, war es für uns um einiges Spannender, an einem andere Tag die Wüstentauglichkeit unserer Zweiräder zu testen. Passende Sanddünen waren ungefähr eine Stunde außerhalb der Stadt. Bevor es losging, gab’s noch ein kräftiges Frühstück in einem typischen lokalen Restaurant.

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The desert is fantastic with the motorbike to ride. But on a Royal Enfield. The bullets are much too weak and the tires were the wrong ones. Nevertheless, it was a lot of fun to sink the motorcycle in the sand, and to dig it out again afterwards with proper body posting. In our internal contest, Nigel got up with his bike about 1 meter further down the dune than I did.

Die Wüste ist traumhaft mit dem Motorrad zu befahren. Allerdings nicht mit einer Royal Enfield. Die Bullets sind viel zu schwach und die Reifen sind die falschen. Trotzdem war es ein riesen Spaß, das Motorrad im Sand zu versenken, um es im Anschluss mühevoll mit gehörigem Körpereinsatz wieder heraus zu baggern. Bei unserem internen Wettbewerb ist er mit seinem Bike um ca. 1 Meter weiter die Düne hochgekommen, als ich.

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LG Heinz

1 Comment

  1. Reisch Archive
    10. September 2016

    „Trotzdem war es ein riesen Spaß, das Motorrad im Sand zu versenken, um es im Anschluss mühevoll mit gehörigem Körpereinsatz wieder heraus zu baggern.“

    Dem Alltag der Wüstenreisenden Max Reisch und Herbert Tichy auf ihrer Indienfahrt mit ihrer Puch (1933) nachempfunden ….
    Mit besten Grüßen aus den Reisch-Archiven!
    Peter Reisch

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