To escape the heat of the day for the 300 Km to Jaisalmer, we saw the beginning at 6 o’clock in the morning starting from Jodhpur. In the early morning hours, there were besides the pleasant temperatures also less traffic, which made the ride on the bike even easier. Despite the exchange of some parts before, Nigel’s motorcycle had started again with his quirks. After our breakfast in a small town along the route, after we had our first morning tea break around 8 am, the engine of his bike did not start anymore. Next to the tea stall was a small workshop. Since the mechanics only opened at 9am, we had to wait first of all. As he came and tried to figure out the problem, I startet to feel slightly uneasy. As he approached the matter, that could not work well. However, the surrounding onlookers reaffirmed that he was the best mechanic in the area. The heck with it, we had no other chance anyway, so we let him try to fix the problem. It took 5 hours, the engine was almost completely dismantled, oil and small parts exchanged, but – what surprise – finally the bike started again. Nigel had to pay 3.000 INR, although the „chief of service“ couldn’t explain the cause for this temporary breakdown. For the main, we could continue to Jaisalmer.

Um der Hitze des Tages für die 300 Km nach Jaisalmer zu entgehen, erfolgte der Start um 6 Uhr Morgens von Jodhpur. In den frühen Morgenstunden ist neben den angenehmeren Temperaturen auch weniger Verkehr, was den Ritt auf dem Motorrad nochmals erleichterte. Leider hatte Nigel’s Motorrad trotz Austausch einiger Teile wieder mit seinen Macken begonnen. Nach unserem Frühstück in einer kleinen Stadt entlang der Strecke, einer kurzen Teepause um ca. 8 Uhr sprang der Motor nicht mehr an. Direkt neben der Cay-Bude befand sich eine Werkstatt. Da der Mechaniker erst um 9 Uhr aufschloss, hieß es zuerst einmal warten. Als er dann kam und mit der Begutachtung des Problemes begann, beschlich mich ein ungutes Gefühl – so wie er an die Sache heranging, konnte das nichts werden. Die umstehenden Zaungäste bekräftigten aber, dass er der beste Mechaniker in der Gegend sei – was soll’s, wir hatte sowieso keine andere Chance, also ließ wir ihn an das Problem herangehen. Es dauerte 5 Stunden, der Motor war fast zur Gänze zerlegt, Öl und Kleinteile getauscht – schließlich lies sich das Motorrad wieder starten. Weitere 3.000 INR waren zu bezahlen, obwohl der „Chef vom Dienst“ die Ursache nicht erklären konnte. Hauptsache wir konnten weiter nach Jaisalmer.

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After we made it with a temporary stuttering motorcycle to Jaisalmer, we went immediately to a real professional for fixing the problem, after having our room. We were recommended a small workshop – for the young master of his guild it took exactly 5 minutes and the problem was solved permanently. A contact failure at the ignition switch was causing the problems – he did not even want to take money, because he was so fast. Of course he got 200 INR as a tip. Previously we had spent hours in two other workshops because of this problem and my travel companion paid about 7,000 INR for it. As it turned out now – for nothing.

Nachdem wir es mit einem zeitweise stotternden Motorrad bis nach Jaisalmer schafften, machten wir uns sofort nach dem Bezug des Zimmers auf den Weg, um das Problem von einem wirklichen Profi bereinigen zu lassen. Es wurde uns eine kleine Werkstatt empfohlen – für den jungen Meister seiner Zunft dauerte es genau 5 Minuten und das Problem war dauerhaft gelöst. Ein Kontaktfehler am Zündschloss war für die Probleme verantwortlich – er wollte nicht einmal Geld dafür nehmen, weil es so schnell ging. Natürlich bekam er 200 INR als Trinkgeld. Zuvor hatten wir wegen diesem Problem Stunden in zwei anderen Werkstätten verbracht und mein Reisebegleiter ungefähr 7.000 INR dafür bezahlt. Wie sich jetzt herausstellte – für nichts.

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Jaisalmer was founded in the 12th century and is inhabited by approximately 70,000 people. It is located in the middle of the desert Thar and is –  because of the construction of yellow-brown sandstone – called as the „Golden City“.Also here is a well developed fort on a rock in the center of the city. Jaisalmer was once a prosperous oasis for caravans, which operated trade between India and Western Asia.

On our previous tour, this place was the hottest thing we had ever experienced so far. No tourists can be found here at this time of year – they normally leave this inhospitable area at the end of March. The guest houses and restaurants were empty, doing business with the locals was not really successful. Therefore we were able to find within the fort in the historical city center a large, great room with private bathroom and air conditioning for about 2.5 € per person – this is also rare here.

Jaisalmer wurde im 12. Jhdt. gegründet und wird von ungefähr 70.000 Einwohner bewohnt. Es liegt inmitten der Wüste Thar wird auf Grund der Errichtung aus gelb-braunem Sandstein auch die „Goldene Stadt“ genannt. Auch hier gibt es ein gut ausgebautes Fort auf einem Felsen im Zentrum der Stadt. Jaisalmer war früher eine wohl prosperierende Oase für Karawanen, die Handel zwischen Indien und Vorder-Asien betrieben.

Auf unserer bisherigen Tour war dieser Ort das heißeste, was wir bis jetzt erlebt hatten. Touristen findet man hier um diese Jahreszeit keine, die verlassen normalerweise Ende März diese unwirtliche Gegend. Die Gästehäuser und Restaurants waren leer, mit den Einheimischen war nicht wirklich viel Geschäft zu machen. Wir konnten deshalb innerhalb des Forts im historischen Stadtkern ein großes, tolles Zimmer mit eigenem Bad und Klimaanlage umd 2,5 € pro Person finden. Ist auch eher selten hier.

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The city became our starting point for extended tours to the desert. Because of this really excellent room, we stayed 2 days longer than planned, before we headed for south-east to Udaipur.

Die Stadt wurde unser Ausgangspunkt für ausgedehnte Touren in die Wüste. Nachdem das Zimmer wirklich hervorragend war, blieben wir 2 Tage länger als geplant, bevor es weiter in Richtung Süd-Osten nach Udaipur ging.

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But if you left the peaceful old town in the fortifications and went to the suburbs, had been with the local traffic the same challenge as in any other Indian city.

Wenn man aber die beschauliche Altstadt in den Festungsanlagen verließ und in die Vorstadt ging, hatte man mit dem lokalen Verkehr die gleiche Herausforderung wie in jeder anderen indischen Stadt.

Lg Heinz

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