Der Monsun hatte in diesem Jahr 2 Monate früher eingesetzt als geplant, das ist inzwischen klar. Seit meiner Ankunft in Sikkim waren nicht mehr als 2 oder 3 Tage Regen- oder Schneefrei – was anstrengt und zermürbt. Die Schneegrenze fiel inzwischen auf unter 4000m, ausnahmslos alle Pässe standen unter zum Teil meterhohem Neuschnee und es wurde eigentlich immer schlimmer. Ab Mittag oder dem frühen Nachmittag ein getrübtes Trekkingvergnügen, man findet sich in der Regel zu diesem Zeitpunkt im Nebel oder in den Wolken wieder, begleitet von Schneefall oder Eisregen. Im Schnee sind Trails nicht oder nur sehr schwer zu finden, querfeldein durch Fels, Eis und Tiefschnee die Route gewählt bedeutet tägliche Herausforderung, sehr langsames Vorankommen, erhöhtes Risiko und schlussendlich auch unnötige Gefahr. Klar, der Weg ist das Ziel – aber die Frage stellt sich ob um jeden Preis?

Von Taplejung bis zum Makalu-Base-Camp hatte es zu Fuß 26 Tage gedauert (inklusive eines Rasttages) und dabei gingen 6 – 7 Tage durch das Schlechtwetter verloren. Bei diesem Tempo bräuchte ich 2 – 3 Monate länger, um die geplante Route durch Nepal zu absolvieren. Und sollte ich dann endlich aus Nepal raus sein, wäre in Himachal Pradesh und Ladakh Winter – d.h. mit gleichen oder noch schlimmeren Bedingungen ist zu rechnen. Für die meisten Pässe wurden uns von den Locals schwierige Bedingungen prognostiziert. Sie sagten es wäre kaum oder nur sehr schwer möglich – trotzdem ließen wir uns nicht abhalten. Selbst gingen sie nicht, warteten auf die Zeit nach dem Monsun, es sei ihnen zu beschwerlich und zu kalt. Womit sie recht hatten.

Das nächste Etappenziel sollte das Everest-Gebiet sein. Die 3 – 4 tägige Route über die nördlichen Pässe – Sherpani Col (6.300m), West Col (6.300m) und Amphu Labsta (5.800m) fiel für uns von vorhinein aus, weil dort selbst bei hervorragenden Witterungs- und Schneebedingungen Kletterausrüstung (mindestens 200m Seil, Steigeisen, Gurt, Eispickel, Eisschrauben etc.) notwendig wäre, wovon wir bis auf die Steigeisen nichts mit uns führten. Die Entscheidung auf diese Ausrüstungsgegenstände zu verzichten war bewusst getroffen. Nochmals 10 – 15 Kg mehr standen einfach nicht dafür. Die leise Hoffnung, sich in Yangle Kharka oder Langmale Kharka die fehlende Ausrüstung zu leihen oder sich einer Gruppe anzuschließen die diesen Weg geht, hatte sich relativ rasch zerschlagen – beides war nicht vorhanden.

Eine etwas südlichere Route über mehrere Pässe (bis zu 5.800m rauf) nördlich am Mera Peak vorbei war die zweite Wahl, galt für mich eigentlich schon als fix. Aber in Yangle und Langmale wurde uns diesmal dringend davon abgeraten. Zu schwer und gefährlich bei diesem Schnee. Selbst wenn wir es irgendwie schaffen sollten, dauert es mindestens 8 – 10 Tage bis nach Lukla. Wenn etwas passiert keine Chance irgendwie rauszukommen. Selbst am Mera Peak ist niemand mehr – off season – alle sind bereits in die Täler abgewandert oder gerade dabei es zu tun. In einem kurzen Gespräch mit Wang CChun in dem ich abklären wollte, ob es nicht doch eine Möglichkeit gäbe es wenigstens zu versuchen, bekam ich keine Antwort – also auch er war nicht dabei. Das Gefühl ist ungefähr so, als ob ein Kleinkind am Heiligen Abend vor dem hell erleuchteten Christbaum steht und darunter befindet sich kein einziges Geschenk…
Planänderung:

Sofortige Rückkehr nach Kathmandu und Weiterreise für 8 – 10 Wochen nach Indien. In Ladakh und den nördlichen Teilen Himachal Pradeshs sollte bis Ende September herrliches Trekking-Wetter auf mich warten. Werde diesen Teil jetzt einfach vorziehen, um dann im August dort weiterzumachen, wo ich jetzt aufhören
musste.

Aufruf:
Wer Lust und Interesse hat, 3 – 4 Personen können mich nach meiner Rückkehr nach Nepal auf zwei ausgewählten Touren zu relativ geringen Kosten begleiten. Organisiert werden sie vom lokalen Vertreter von Weltweitwandern.

Tour 1: im August von Simikot (Nepal) zum Mt. Kailash in Tibet – eine sehr leichte, kulturell aber höchst interessante Route

Tour2: im Oktober Mera Peak Gipfel (ca. 6.500m) – Makalu Base Camp, Sherpani Col, West Col, Amphu Labsta – Everest Region mit Kongma La, EBC, Kalla Patthar, Gokyo und Renjo La. Diese Tour ist anspruchsvoll und erfordert sehr gute körperliche Fitness
Detailinformationen zu beiden Touren befinden sich auf der Homepage (Menü).
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Nachdem die Entscheidung fest stand, nach KTM zurückzukehren, sind wir innerhalb von 2 ½ Tagen und 32h Gehzeit von Sherjong nach Num zum ersten möglichen Jeep abgestiegen. Der Weg runter war relativ einfach, einzig ein ca. 3km breiter Erdrutsch und 3 Pässe über 4.400m durch den obligatorischen Schnee haben nochmals für etwas Spannung gesorgt. Nach den Erfahrungen der letzten Tage allerdings ein Klax.

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Am Kalo Pokhari (Schwarzen See), kurz nach der Überquerung des ersten dieser 3 Pässe wurden wir von Arbeitern, die dort ein neues Gebäude errichteten auf eine Tee eingeladen. Im Laufe des Gesprächs mit den Männern erfuhren wir zum ersten Mal, dass es in Nepal im Moment rund ginge. Von Unruhen, Tumulten und Generalstreik war die Rede, ebenso dass der öffentliche Verkehr durch Straßensperren lahmgelegt sei, marodierende Banden auf Motorrädern Busse überfallen und Passagiere berauben und Autos brennen – kurz gesagt, in Nepal sei in der Zeit die wir in den Bergen verbracht hatten, die Anarchie eingekehrt. Seit 5 Jahren ist in Nepal eine demokratische Regierung an der Macht, die es in dieser Zeit nicht geschafft hatte, eine gültige Verfassung zu verabschieden. Dürfte auch nicht so einfach sein wenn man bedenkt, dass es 119 Kasten (Volksgruppen) mit eigenen Interessen in diesem Land gibt. Offensichtlich versucht das Volk ihre Vertreter unter Druck zu setzen, damit diese die notwendige Arbeit erledigen. Wie auch immer, ich konnte die Ausführungen in der Form nicht glauben und hielt das vorerst einmal für pure Übertreibung.

Je weiter man aus den Bergen herabsteigt, umso stärker verändert sich die Landschaft. Der Übergang erfolgt nicht sanft sondern plötzlich. Fels – Wald – Ackerland, kaum hat man den letzten Baum passiert, steht man plötzlich zwischen Reisfeldern und Weideland – ein Anblick, an den ich mich nach den letzten Wochen erst einmal gewöhnen musste.

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In Tashedong, der letzten größeren Ansiedlung vor Num erhielten wir ein Update bezüglich der Unruhen. In Kandbari, einem Ort zwischen Num und Tumlingtar den wir unbedingt passieren mussten, wären wüste Ausschreitungen und bereits 6 Autos abgefackelt. Wang CChun war beunruhigt – für mich war’s nicht glaubwürdig – also weiter.

Am Abend erhielten wir in Num nochmals die gleichen Infos. Shared Jeeps sind in der letzten Woche keine gefahren und würden auch in den nächsten Tagen keine fahren. Wir könnten aber einen Tag zu Fuß nach Kandbari gehen oder für RS 10.000 (ca. 100,- Euro) einen eigenen Jeep mieten, müssten aber noch in der Nacht aufbrechen, weil da sei es sicherer… Wang CChu war in der Zwischenzeit zutiefst beunruhigt, er sah uns bereits tagelang in diesem kleinen Nest festsitzen, weil uns die wildgewordenen Horden in Kandbari nicht durchlassen, oder gar lynchen würden. Zufälligerweise war ich vor genau 5 Jahren ebenfalls von März bis Juli in Nepal und damals standen die ersten freien Wahlen auf dem Programm –ebenfalls begleitet von Streiks, Tumulten und Bombenanschlägen. Damals änderte sich im Tagesrhythmus die Lage.

Ich kannte also so ähnliche Situationen bereits – meine Vermutung war, dass versucht wurde, aus unserer Unwissenheit und einer vermeintlichen Notsituation Kapital zu schlagen, indem zuvor gehöriger psychologischer Druck aufgebaut wurde. Es kam nicht in Frage, auf dieses Angebot einzugehen – schauen wir einmal, was der nächste Tag bringen würde…

Am nächsten Morgen ein neues Angebot. An diesem Vormittag würde unter größter Gefahr ein Jeep mit uns fahren. Wir sollten einen Zettel mit „Tourist only“ hinter die Windschutzscheibe kleben und müssten nur mehr RS 6.000 bezahlen, dafür dürfte der Fahrer den einen oder anderen Einheimischen mitnehmen… Es war offensichtlich, an diesem Tag fuhr ein normaler Shared Jeep, nur mit dem nochmaligen Versuch mich gehörig über den Tisch zu ziehen. Nach einer kurzen, aber sehr intensiven Verhandlungsrunde mit dem Fahrzeugbesitzer saßen wir beide in der ersten Reihe im Auto – selbstverständlich zu den gleichen Konditionen (RS 500) wie alle anderen auch.

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Die Autofahrt nach Kandbari war ein 8-stündiges Abenteuer für sich, die Hälfte davon hatten wir mit Reparaturen am Fahrzeug, schieben und warten verbracht. Nachdem diese Fahrzeit vorausgesagt war, dürfte es also immer gleich zugehen.

Zuerst war eine der Halbachsen verloren gegangen, worauf der Fahrer 1 ½ Stunden unter dem Fahrzeug verschwand. 4 x mussten das Fahrzeug aus dem Schlamm befreit werden – der Allradantrieb hilft halt nicht, wenn man auf diesen Straßen mit Slicks unterwegs ist. Hatte er dann wieder Fahrt aufgenommen, wurde das gleich ausgenutzt und bis zur nächsten trockenen Stelle weitergefahren – wir Passagiere jeweils 10 bis 15 min zu Fuß hinten nach… Einmal hieß es schließlich noch für 1 Stunde zu warten – keiner wusste warum – vielleicht waren wir zu schnell unterwegs? Bewundernswert ist jedenfalls, mit welcher Gelassenheit und Selbstverständlichkeit die Menschen hier mit so einer Autofahrt umgehen – niemand hat sich aufgeregt, keiner hatte geschimpft oder gesudert – nicht einmal ich…

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In Kandbari angekommen keine Spur von Straßensperren, Unruhen, ausgebrannten Autowracks oder gar brennenden Autos. Einfach eine friedliche nepalesische Kleinstadt im allabendlichen Monsunregen. Dementsprechend einfach war es dann, Tags darauf nach Tumlingtar weiterzufahren, jenem Ort von dem es eine direkte Verbindung nach Dahran oder Itari gab, von wo uns ein Nachtbus nach KTM bringen würde.

Um 10 Uhr vormittags standen wir an der Hauptstraße von Tumlingtar mit der Gewissheit, dass von hier an diesem und auch am nächsten Tag sicher kein Jeep in die gewünschte Richtung unterwegs sein würde. In Nepal fahren Jeeps erst dann ab, wenn sie voll besetzt sind – d.h. es müssen 14 zahlende Passagiere an Bord sein. Wir waren gerade einmal 5 Leute die weiterwollten. Die Menschen waren durch die vielzähligen Gerüchte rund um die Streiks verunsichert und blieben deshalb zu Hause, unternahmen keine weiteren Fahrten. Die Flüge von Tumlingtar nach KTM waren ebenfalls überbelegt – also was tun?
Das erste Fahrzeug das hier vorbeikam war ein LKW, nach einem kurzen Gespräch mit dem Fahrer war klar, er würde uns alle 5 mit in den nächsten größeren Ort nehmen. Wir könnten gleich losfahren, er müsse nur schnell noch den LKW beladen lassen…

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Das war um 11 Uhr vormittags, um 15 Uhr waren 11 Tonnen Nüsse (natürlich händisch) an Bord. Kurz zuvor war noch ein zweiter LKW des gleichen Unternehmens für die selbe Fracht eingetroffen – auch der müsse noch beladen werden, weil schließlich wolle man wegen der unsicheren Lage auf den Straßen im Konvoi fahren.

Um 19 Uhr saßen wir alle in der Kabine und tuckerten mit satten 30 Km/h Richtung Süden. In der Zwischenzeit hatte ich mit dem Trucker ein Gespräch geführt und erfahren, dass er eigentlich nach Itari fährt. Ideal für uns, schnell war eine Vereinbarung getroffen – wenn wir am darauffolgenden Morgen zwischen 6 und 8 Uhr in Itari seien, würde er 15 USD bekommen. Schließlich war mit 10h Autofahrt zu rechnen. Gegen Mitternacht wurden wir bei irgendeiner Bambushütte in irgendeinem Wald aus dem Schlaf gerissen – Stopp – die beiden Fahrer seien müde und müssten jetzt schlafen – wir sollten uns in diese Bambushütte verziehen. Um 5 Uhr früh waren alle wach und warteten auf die Weiterfahrt – bis auf die beiden Fahrer, die schliefen noch bis neun. Man müsse sowieso warten wegen der Straßensperren und erwarte einen Anruf sobald die Straßen frei seien. In der Zwischenzeit könne man ja etwas spielen. Um 10 Uhr kam wirklich ein Anruf, die Straßen seien frei, es gab eigentlich gar keine Straßensperren – es hätte aber sein können…

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Ausgezeichnet Burschen – auf geht’s, fahren wir. Ein weiterer Irrtum meinerseits, weil in der Zwischenzeit hatten die Fahrer in der Bambushütte den Auftrag gegeben, eine Ziege zu schlachten – und die gehört schließlich gegessen. Also in 3 oder 4 Stunden könnten wir weiter, wenn bis dorthin nicht wieder die Gefahr von Straßensperren bestünde …

Selbstredend war ich inzwischen auf 180 – all die in den letzten Wochen in der Einsamkeit der Berge gewonnene Ruhe und Kraft wurde innerhalb von 48 Stunden Zivilisation pulverisiert, einfach ausradiert. Ich war gehörig unter Druck, zuerst die unfreiwillige Unterbrechung meines Trecks, dann 6 oder 7 Tage Reisezeit nach KTM und dort nochmals auf das indische Visum warten – wertvolle Tage die unnötig verstreichen und mir womöglich auf der weiteren Route fehlen könnten.

Eine kurze Explosion meinerseits, eine steirisch/englische Mischung aus Kraftausdrücken wurde zuerst bestaunt und dann nur kurz müde belächelt.

Nepali und die Zeit (2)
Während wir Europäer Zeit als lineare Abfolge von Minuten, Stunden oder Tagen betrachten, sehen die meisten Nepali Zeit ebenso wie Afrikaner, Südamerikaner oder viele andere Asiaten nur mit dem Eintreten eines unmittelbaren Ereignisses verbunden. Während für uns die Bewegung entlang dieses Strings sowohl die Gegenwart wie auch die Zukunft absolut kalkulierbar macht und auch Inaktivität im gleichen Ausmaß erfasst, wird hier die Zeit in dem das Ereignis nicht stattfindet einfach nicht bewertet. Man lebt von Ereignis zu Ereignis. Wir fahren nicht, also vergeht diese Zeit nicht. Der Bus fährt erst zwei Stunden später, die Verabredung verspätet sich um eine Stunde – alles kein Problem, weil die Zeit erst mit dem Ereignis stattfindet. Und wenn nicht heute, dann halt erst morgen. Das erklärt auch, warum hier Leute stundenlang sitzen und auf etwas warten können, ohne ungeduldig zu werden. Obwohl mir das bewusst war, führte es unter diesen Umständen trotzdem zu einem kurzfristigen Kurzschluss in meinen neuronalen Netzen.

Am lauten Hupen vor den Kurven konnten wir schon von weitem erkennen, dass sich uns da etwas Größeres nähert. Als dann schließlich ein Bus um die Kurve bog, war die Freude riesig. Alle 5 Mitfahrer hatten sofort ihre Sachen aus dem LKW geholt und sind in den Bus umgestiegen. Von wegen Straßensperre. Eine plötzliche Stimmungsänderung von dunkelgrau auf Hellrosa machte sich bei mir breit, bei den LKW-Fahrern dürfte es ins Gegenteil umgeschlagen sein. Diese arme Ziege dürfte wohl der Erwartung meiner 15 USD zum Opfer gefallen sein. Auf die Frage was jetzt mit dem Geld sei, verkniff ich mir eine Antwort. Wir waren ja immerhin noch 8 h vom Zielort entfernt.

Aber auch dieser Bus fuhr vorerst einmal nur eine Stunde, um dann zwei weitere in einem kleinen Ort zu warten. Keiner wusste warum – war auch egal. Straßensperren waren jedenfalls bis zum Abend in Dahran keine zu sehen. Ein Nachtbus ging nach Kathmandu, nahm mich aber nicht mit, weil es an diesem Abend zu gefährlich sei für Ausländer – wenn mir etwas passieren sollte, haftet das Busunternehmen. Dafür bekam ich wieder ein spezielles Sonderangebot auf mich zugeschneidert angeboten – in einem Krankenwagen würde man mich die 600 km nach Kathmandu bringen, der würde unterwegs garantiert nicht gestoppt. Allerdings zu Kosten, mit denen ich mir ein Around-the-world Flugticket hätte kaufen können.

Also noch einen Tag mehr verloren bis ich endlich am Schalter der indischen Botschaft erfahren durfte, auf das Visum eine Woche warten zu müssen. Genügend Zeit für einen ausgiebigen Boxenstopp.

Zum einen muss ich Volltanken. Nach einem kurzen Ausflug auf eine Personenwaage musste ich leider feststellen, dass ich in den letzten 5 Wochen so zwischen 10 und 12 Kg abgenommen hatte – das doppelte mit dem zu rechnen war. Obwohl ich täglich ausreichend zu essen hatte, war offensichtlich unser Programm sehr kräftezehrend. Ein Umstand der mir Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Geht es in dieser Tonart weiter, stellen sich sicherlich mittelfristig körperliche Probleme ein.

Bei einem guten Boxenstopp gehören natürlich auch die Reifen gewechselt. Dank der Unterstützung von LOWA stehen mir mehrere Paare dieser hervorragenden Schuhe zur Verfügung. Ich gebe das alte Paar ungern her, weil die Schuhe passen wie angegossen – 12 Stunden gehen sind kein Problem. Aber nach der intensiven Vorbereitung und den ersten Wanderungen in Sikkim und hier in Nepal, wäre für die nächsten 8 Wochen in Indien sicher nicht mehr ausreichend Grip vorhanden.

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LG Heinz – bis zum nächsten Mal – keine Ahnung wann das sein wird

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