Abseits der Berge war immer wieder eine längere Distanz durch Indien mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. Auf dem Weg von Kargil zum Nanga Parbat war ich dabei durch Srinagar, die Hauptstadt des indischen Kaschmirs mit seinem berühmten Dal-See und Amritsar, die heilige Stadt der Sikhs gekommen. Längere Aufenthalte waren wegen des Zeitdrucks nicht möglich, immer wieder nur zwei bis drei Tage, um sich etwas von den überlangen Reisen mit Bus, Jeep oder Bahn zu erholen. Deshalb möchte ich in diesem Artikel hauptsächlich auf Fotos verweisen, die einen kurzen und sehr farbenfrohen Überblick über die Reisestationen geben sollen – diesmal ist also mehr „Bilder schauen“ angesagt.

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Amritsar

Weiter südlich im Bundesstaat Punjab liegt Amritsar, die heilige Stadt der Sikhs mit dem berühmten Goldenen Tempel als Wahrzeichen. Bereits gegen sieben Uhr morgens hatten sich hunderte Pilger und Schaulustige angestellt, um im, den Tempel umgebenden künstlichen See zu baden oder direkt im Gebetsraum Einlass zu finden.

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Agra

Die Rückreise von Pakistan in Richtung Kathmandu war lang ersehnt – die Wartezeit in einem Hotel in Islamabad schien kaum zu vergehen, um so grösser war dann die Freude, nach längerer Zugfahrt vor dem Taj Mahal in Agra zu stehen. Obwohl ich bereits zuvor einige Male in Indien gewesen bin, war es mir bisher noch nie gelungen dieses „Weltwunder“ live zu bestaunen. Zugegebenermaßen handelt es sich dabei um ein außergewöhnliches Bauwerk, aber nachdem ich zuvor schon die Medresen von Buchara und den Registan von Samarqand in Usbekistan besuchen konnte, hielt sie meine Euphorie in Grenzen. Wie so oft im Leben ist es der Realität wieder einmal nicht gelungen, mit der eigenen Vorstellungskraft von dem Monument und der Vorfreude darauf mitzuhalten.

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Ebenfalls in Agra befindet sich das „Rote Fort“, das ebenfalls vom gleichen Herrscher in ähnlicher Bauweise wie die gleichnamige Festung in Dehli errichtet wurde.

 

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Varanasi

Indische Städte sind etwas besonderes – nach westlichen Wertmaßstäben in der Regel gleichzusetzen mit Schmutz, Verkehrschaos, Gestank, Lärm und mit Menschenmassen, Kühen und Ziegen überfüllten Straßen. Bei der Pilgerstadt Varanasi handelt es sich um die indischste aller indischen Städte – bei Temperaturen jenseits der 40 Grad Celsius ein kaum zu ertragendes Vergnügen. Einzig die abendliche Flussfahrt an den Ufern des Ganges sorgte für etwas Entspannung.

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Die nächste Destination nach Varanasi war wieder Kathmandu, um endlich nach langer Wartezeit zurück in die Berge zu kommen und so schnell wie möglich die Wanderungen entlang des Great Himalaya Trails fortzuführen.
LG Heinz

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