The Phong Nha Khe Bang National Park is located in the west of Central Vietnam and forms a cross-border nature reserve with the Hin Namno Bio Diversity Area in Laos. In addition to a number of predators, e.g. Wild tigers, there are hundreds of other rare species – insects, birds, mammals – domiciled untouched by man. The Karst Mountains of Phong Nha are among the oldest in Asia and have been created more than 400 million years ago. Natural jungles, almost inaccessible deep canyons and rivers, as well as extensive cave systems make this area a popular destination for many thrill-seeking adventurous tourists from all over the world.

Also the Hang Son Doong Cave, the largest cave in the world is there. It is considered as one of the most spectacular natural attractions of South-East Asia. The main cave is 200 m high, 150 m wide and over 5 km long. Unfortunately, this is not an excursion destination for a day trip – to get to this cave you have to register more than a year before. Then you can join a 7-day expedition with 20 carriers – if you are willing to pay about 3,000 USD for it.

There are a number of caves that can be visited – the Phong Nha cave for example. It can only be reached by a river and must take a boat to get into the cave system.

Der Phong Nha Khe Bang Nationalpark liegt im Westen Zentral-Vietnams und bildet ein grenzübergreifendes Naturreservat mit dem Hin Namno Bio Diversity Area in Laos. Neben einer Reihe von Raubkatzen wie z.B. wild lebende Tiger findet man hunderte andere seltene Spezies – Insekten, Vögel, Säugetiere – die dort ein vom Menschen unberührtes Leben führen können. Die Karstberge von Phong Nha gehören zu den Ältesten in Asien und sind bereits vor mehr als 400 Mio Jahren entstanden. Natürlicher Urwald, schwer zugängliche tiefe Schluchten und Flüsse sowie ausgedehnte Höhlensysteme machen dieses Gebiet zu einer beliebten Destination für viele abenteuerlustige Touristen aus aller Welt.

Auch die Hang Son Doong Höhle – die größte Höhle der Welt befindet sich hier – sie gilt als eine der spektakulärsten Naturattraktionen Süd-Ost-Asiens. Die Haupthöhle ist 200 m hoch, 150 m breit und über 5 Km lang. Leider ist das kein Ausflugsziel für eine Tagestour – um zu dieser Höhle zu gelangen muss man sich mehr als ein Jahr zuvor anmelden. Man begibt sich dann auf eine 7-tägige Expedition mit 20 Trägern und bezahlt ungefähr 3.000 USD dafür.

Es gibt hier aber eine Reihe von Höhlen die man besuchen kann – wie z.B. die Phong Nha Höhle. Sie ist nur über einen Fluss zu erreichen und man fährt dort das Höhlensystem mit dem Boot ab.

I did’nt visit the Phong Nha Cave, therfore I called on the paradise cave. This cave is  really huge and a unique natural phenomenon. To get to the entrance, you first have to climb the mountain for about 20 min – this can be very sweaty at high temperatures and high humidity. But when you in the cave you will be cool down pretty soon again. The climb should not discourage you from visiting this site. I in particular, had only once again the bad luck that immediately before me a bus full of Chinese came in. So I had to wait for the first drive – but then I could explore the cave almost alone.

Die Phong Nha Höhle habe ich ausgelassen, dafür habe ich die Paradieshöhle besucht – auch diese Höhle ist riesig und ein einzigartiges Naturschauspiel. Um zum Eingang zu gelangen, muss man zuerst 20 min den Berg hinaufsteigen – das kann bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit ganz schön schweißtreibend sein – spätestens in der Höhle wird man dann wieder schön runtergekühlt. Der Aufstieg zahlt sich auf jeden Fall aus – ich hatte nur wieder einmal das Pech, dass unmittelbar vor mir ein Autobus voller Chinesen reingeschneit ist. Da musste ich die erste Drängerei abwarten – konnte dann aber fast alleine die Höhle erkunden.

But also off the caves – this area is beautiful. Riding a motorbike, crossing jungle sections or deep valleys is a wonderful experience – therfore it is worth to put sufficient time on your schedule.

Aber auch Abseits der Höhlen ist diese Gegend wunderschön – mit dem Motorrad durch den Dschungel oder die tief eingeschnittenen Täler zu fahren ist schon herrliches Erlebnis, für das man sich ausreichend Zeit nehmen sollte.

In Phong Nha I had a bad series – with regard to flat tires. Within 2 days i had caught 3 punctures. The first as I arrived. This was not a big deal, because the rear wheel was repaired in the next workshop within an hour. The next morning I came exactly 3 km and I could push the bike again. Since I was on the outskirts of the town of Phong Nha, a local resident helped me to fix the tube on his estate, while a beekeeper went on to work 3 meters away.

In Phong Nha hatte ich eine schlechte Serie – in Bezug auf platte Reifen. Innerhalb von 2 Tagen hatte es mich 3 x erwischt. Das erste mal als ich ankam. Der Hinterreifen wurden gleich in der nächsten Werkstatt repariert. Am nächsten morgen kam ich dann genau 3 km und ich konnte schon wieder schieben. Da ich gerade am Rande vom Ort Phong Nha war, half mir ein Anwohner auf seinem Anwesen den Patschen zu picken, während 3 m daneben ein Imker seiner Arbeit nachging.

The third puncture was a bit more unpleasant. On a small road in the national park towards the Laotian border, the rear tyre decided again to be flat. 30 km from the main road in the wilderness there are more comfortable experiences imaginable. I knew there was a village to come somewhere, so I pushed further towards Laos when a motorcycle was stopping next to me. The two boys had no pump with them, but confirmed with their hands and feet that the village was soon to appear. The next passing biker while I was pushing had a pump, but wanted money for it. I had found this somehow shabby and relatively inexplicably, so I sent him away. Again 10 minutes later – the village was still not yet in sight – 2 mopeds with 6 young Vietnamese appeared and I started first time to feel slightly uneasy – they told me that it was 10 km to the next village. Simultaneously with them a car with an electric pump appeared – all attempts to get air in the tire failed.

Das dritte mal war es ein bisschen Ärger – auf einer kleinen Straße im Nationalpark unterwegs in Richtung laotischer Grenze, war wieder einmal die Luft draussen. 30 km von der Hauptstraße entfernt in der Einöde gibt es angenehmere Erlebnisse. Ich wusste, dass irgendwann ein Dorf kommen sollte und schob also weiter in Richtung Laos, als ein Motorrad neben mir hielt. Die beiden Burschen hatten zwar keine Pumpe mit, bestätigten aber mit Händen und Füßen, dass das Dorf bald auftauchen sollte. Der nächste der Vorbeikam hatte eine Pumpe dabei, wollte aber Geld dafür, dass er mir den Reifen aufpumpt. Ich hatte das irgendwie schäbig gefunden und ihn relativ unsanft weitergeschickt. Als dann wieder 10 Minuten später , das Dorf noch nicht in Sicht war, dafür aber 2 Mopeds mit 6 jungen Vietnamesen auftauchte wurde mir das erste Mal so richtig mulmig – sie erklärten mir, dass es bis zum nächsten Dorf noch 10 Km seien. Gleichzeitig mit ihnen tauchte auch noch ein Auto mit einer elektrischen Pumpe auf – alle Versuche wieder Luft in den Reifen zu bekommen scheiterten.

The boys were very nice – while the car continued, they offered me to push the motorcycle together with me to the village. One after the other alternating, we approached the village slowly. At this speed, it would probably take another three hours to get there. So I asked one of the young men if it would be possible to ride to the village with one of their motorcycles and bring the mechanic and tools along with. It took about 5 minutes until they understood what I wanted and another 1 1/2 hours until the mechanic was here. With the simplest means we needed another hour, until my little Honda was ready to set off again. When I asked them what I’ve to pay for their effort, I got the answer: Nothing, it was a pleasure to help me. Then I wanted to go with them to the village and buy one or two rounds of beer for the group – they also refused. I should go back to Phong Nha as soon as possible – who knows how long the tire would last. They should finally be right. After an involuntary several-hour stay, I came back to the hotel shortly before dark.

Die Jungen waren sehr nett – während das Auto gleich weiterfuhr boten sie mir an, mit mir gemeinsam das Motorrad bis ins Dorf zu schieben. Einer nach dem anderen Abwechselnd, näherten wir uns dem Dorf langsam. Bei dieser Geschwindigkeit würde es voraussichtlich noch drei Stunden dauern, also fragte ich einen der jungen Männer, ob es nicht möglich wäre mit einem ihrer Motorräder ins Dorf zu fahren und den Mechaniker mit samt dem Werkzeug her zu bringen. Es dauerte ungefähr 5 Minuten bis sie verstanden was ich von ihnen wollte und weitere 1 1/2 Stunden, bis der Mechaniker vor Ort war. Mit einfachsten Mitteln benötigten wir nochmals eine Stunde, bis meine kleine Honda wieder fahrtüchtig war. Als ich sie fragte, was sie für den Aufwand bekommen würden – bekam ich zur Antwort: Nichts, es war Ihnen eine Freude. Darauf hin wollte ich mit ihnen ins Dorf fahren und ein oder zwei Runden Bier für die Gruppe schmeißen – auch das lehnten sie ab und meinten, ich solle lieber so schnell wie möglich nach Phong Nha zurück – wer weiß wie lange der Reifen halten würde. Womit sie schließlich recht behalten sollten. Nach unfreiwilligem, mehrstündigen Aufenthalt kam ich kurz vor Dunkelheit zurück ins Hotel.

When I headed north again the next morning, I had again to less air in the tire . After no spare tube was available in Phong Nha, I let the tire pump up fully in the hope, that I would at least get so far until I could change the tube at the first opportunity – so it happened.

Als ich am nächsten Morgen Richtung Norden weiterfuhr hatte ich wieder wenig Luft im Reifen. Nachdem im Ort kein Ersatzschlauch zu finden war, ließ ich den Reifen voll aufpumpen in der Hoffnung, dass ich zumindest soweit kommen würde, bis ich bei erster Gelegenheit den Schlauch wechseln konnte – was dann auch so geschah.


Leave a Reply