Mt. Cook / Aoraki war wirklich eine wunderschöne Gegend, mit etwas Wehmut zogen wir weiter und bei herrlichem Wetter konnten wir nochmals einen Blick auf die schneebedeckten Neuseeländischen Alpen werfen.

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Es ging in Richtung Süd-Ost, zurück an die Pazifik-Küste in die Stadt Dunedin. Der Weg dorthin führt an einigen wunderschönen Stränden vorbei, an einem dieser befanden sich seltsame, kugelrunde natürliche Felsgebilde. Jedenfalls waren sie ein paar Fotos wert.

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Dunedin ist die zweitgrößte Stadt der Südinsel und ist die Hauptstadt der Region Otago. Der Name Dunedin bedeutet nichts anderes als die Gaelische Form von Edingburgh – und so sieht die Stadt auch aus – ziemlich Schottisch. Dunedin war einst die reichste und wichtigste Stadt Neuseelands und der Sitz der ersten Universität des Landes. Heute noch sind ungefähr ein Viertel der 120.000 Bewohner Studenten. Dementsprechend angenehm ist das Flair dieses Ortes, das erste Mal auf meiner Reise kommt hier das Gefühl für zumindest ein wenig Geschichte auf.

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Bei diesem letzten Gebäude handelt es sich um den Bahnhof von Dunedin – die Leute hier sagen, es sei das meist fotografierte Gebäude der südlichen Hemisphäre. Der Bahnhof ist nett, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er z.B. öfter fotografiert wird als das Opernhaus von Sydney. Aber wenn sie hier daran glauben, dann tun wir ihnen halt den Gefallen und lassen es dabei.

Leider hat es hier die meiste Zeit geregnet – ein Grund mehr, in eines der trendigen kleinen Kaffeehäuser zu gehen.

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Etwas kurios ist die Baldwin Street – laut Guiness Buch der Rekorde gilt sie mit einem Gefälle von 35% als die steilste Straße der Welt. Da bei dieser Steilheit normaler Asphalt abrutschen würde, wurde die Straße mit Betonplatten versehen.

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Wenn man von Dunedin weiter entlang der Küste in Richtung Süden fährt, dann kommt man in eine Region die heißt „The Catlins“. Es handelt sich um eine sehr zerklüftete, dünn besiedelte aber dafür malerische Küstenlandschaft im äußersten Süd-Osten Neuseelands. Landschaftlich gehört diese Region für ich mit zu den schönsten Gebieten in Neuseeland.

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Hier ist es mir auch gelungen, einen der seltenen Gelbaugen-Pinguine vor die Kamera zu bekommen. Ich musste mich einige Zeit auf die Lauer legen, weil sie sehr scheu sind – aber es hat sich gelohnt. Die Größe der Gesamtpopulation wird nur mehr auf ca. 4.500 Tiere geschätzt.

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In der gesamten Region der Catlins leben nur ungefähr 1.200 Menschen – dementsprechend anders ticken hier die Uhren. Man läuft kaum Menschen über den Weg, die Zeit vergeht langsamer, sogar das Wasser rinnt langsamer die Flüsse hinab…..

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Einzig auf Schafe trifft man regelmäßig – in Neuseeland leben ca. 40 Mio. Schafe – und ein großer Teil scheint sich hier im Süden zu tummeln.

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Um so erstaunter waren wir, als in einem kleinen, fast verlassenen Ort gerade ein neues Kaffeehaus eröffnet wurde. Wir gehörte offensichtlich zu den ersten Gästen, der Kaffee war gratis und wirklich hervorragend. Das Ambiente schien sehr stimmig und strahlte Gediegenheit aus. Service wurde groß geschrieben – offenbar rechnete man mit einem Kundenansturm, da 3 Damen im Lokal für etwaige Gäste bereitstanden. Die Sprüche auf den Tafel passen genau zu diesem südlichen Kiwi-Humor.

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Lg Heinz

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