It takes just a few hours from Hoi An to Hue – the journey had been on beautiful roads without complications. The temperatures were as always at the limit, so I was once again glad to find a good room with well working air conditioning. I was already looking forward to the old City of former Vietnamese Emperors – last year I had visited the imperial palace together with a friend and was very impressed with it. This time I will not visit the palace again – who is interested in it can find the blogpost and photos under following link: http://www.ekam.at/project/vietnam-hanoi-hue-und-mui-ne/

Von Hoi An nach Hue ist man in wenigen Stunden – die Fahrt war auf schönen Straßen ohne Komplikationen verlaufen. Die Temperaturen waren wie immer grenzwertig heiß, deshalb war ich wieder einmal froh, ein gutes Zimmer mit einer funktionierenden Klimaanlage zu finden. Ich freute mich schon sehr auf die alte Kaiserstadt – vor einem Jahr hatte ich gemeinsam mit einem Freund den Kaiserpalast in der Zitadelle besucht und war sehr davon angetan. Dieses mal werde ich den Palast nicht nochmals besichtigen – wen es interessiert kann sich den Beitrag und die Fotos unter folgendem Link ansehen: http://www.ekam.at/project/vietnam-hanoi-hue-und-mui-ne/

But also when skipping the Imperial Palace, there is sufficient to visit in Hue. A series of royal tombs are waiting for the visit – on the way to the first tomb I stopped at a shop where a young woman not only sells incense sticks and the famous Vietnamese straw hats but also produces them herself. Of course the presentation is somewhat touristic, but it was interesting to see how these things are manufactured. With the machine she creates about 7000 incense sticks per day, by hand only 500. To make a straw hat by hand it takes about  5 – 6 hours. If you consider that you get such a hat by less than one euro, its necessary to think about the value of workforce.

Aber auch ohne den Kaiserpalast gibt es ausreichend zu besichtigen in Hue. Eine Reihe von Königsgräbern warten auf den Besuch – auf dem Weg zum ersten bin ich an einem Laden vorbeigekommen, in dem eine junge Frau nicht nur Räucherstäbchen und die berühmten Vietnamesischen Strohhüte verkauft sondern auch selbst herstellt. Natürlich ist die Präsentation etwas touristisch aufbereitet, aber trotzdem war es einmal interessant zu sehen, wie diese Dinge produziert werden. Mit der Maschine schaff sie ungefähr 7000 Räucherstäbchen am Tag, mit der Hand nur 500. Um einen Strohhut händisch herzustellen benötigt man schon 5 – 6 Stunden. Wenn man bedenkt, dass man so einen Hut um weniger als einen Euro bekommt, sollte man über den Wert der Arbeitskraft nachdenken.

One of the most impressive tombs is that of Tu Duc – it was built around 1865 and was designed by Emperor Tu Duc as a dwelling place and tomb. It is embedded i a huge park with an artificial lake and island – a refuge on the outskirts of the city. Today, there are also the grave sites of the Emperor and his wife.

Eines der beeindruckendsten Gräber ist jenes von Tu Duc – es entstand so um 1865 und wurde von Kaiser Tu Duc selbst als Wohn- und Grabstätte entworfen. Es handelt sich dabei um eine riesige Parkanlage mit künstlichem See und einer künstlichen Insel – ein Refugium am Rande der Stadt. Heute findet man dort auch die Grabstellen des Kaisers und jene seiner Frau.

Khai Dinh was the penultimate Emperor of Vietnam in the 1920s – he had only more representative tasks, as he was known to be a French marionette. Accordingly, his Mausoleum is also a perfect blend of Vietnamese and European architecture.

Khai Dinh war der vorletzt Kaiser Vietnams in den 1920er Jahren – er hatte eher nur  repräsentative Aufgaben, da er im Ruf stand, eine Marionette der Franzosen zu sein. Dementsprechend zeigt sich auch sein Mausoleum – es ist eine perfekte Mischung aus vietnamesischer und europäischer Baukunst.

The tomb of Minh Mang is located about 15 km outside the city sublime embedded in a forest. Minh Mang reigned from 1820 to 1840, but his tomb was erected by his successor. The facility itself is huge and a very tranquil place – the grave site can be visited only  once a year – at the anniversary of the death of Minh Mang.

Das Grab von Minh Mang liegt etwa 15 km außerhalb der Stadt erhaben eingebettet in einem Wald. Minh Mang regierte von 1820 -1840, sein Grabmal wurde aber erst von seinem Nachfolger errichtet. Die Anlage selbst ist riesengroß und ein sehr beschaulicher Ort – die Grabstelle selbst kann jedoch nur an einem Tag im Jahr besucht werden – am Todestag von Minh Mang.

The Thien Mu Pagoda, with its octagonal tower, is situated on a small hill directly above the Perfume River and is considered as one of Vietnam’s landmarks. The foundation of the pagoda dates back to the early 16th century, but over the centuries the buildings were destroyed and rebuilt several times. The temple itself is rather a modest building, but  it was in focus of political demonstrations in the 1960s. In the rear of the area is a blue Austin classic car exhibited – with this car a monk of the monastery set off in 1963 to publicly burn himself as a sign of the protest against the politics of South Vietnam.

Die Thien Mu Pagode mit ihrem achteckigen Turm liegt auf einer kleinen Anhöhe direkt über dem Parfüm-Fluss und gilt als eines der Wahrzeichen Vietnams. Der Grundstein der Pagode stammt aus dem frühen 16. Jhdt, über die Jahrhunderte hinweg wurde aber die Gebäude mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Der Tempel selbst ist heute eher ein bescheidenes Bauwerk, stand aber in den 1960er Jahren im Mittelpunkt politischer Demonstrationen. Im hinteren Teil der Anlage steht ein blauer Austin-Oldtimer – mit diesem Auto machte sich 1963 ein Mönch des Klosters auf den Weg um sich öffentlich als Zeichen des Protestes gegen die Politik Südvietnams selbst zu verbrennen.

Hue is also a city of bridges and gardens. A special example of such a small historical bridge is located just outside the city. If you have enough time – as I did – you should go there and share some time with the locals who are hanging around there during the heat of the day.

Hue ist aber auch eine Stadt der Brücken und Gärten. Eine besonderes Exemplar einer kleinen historischen Brücke befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Wenn man so wie ich ausreichend Zeit hat, kann man ruhigen Gewissens dort hin fahren und etwas Zeit zwischen den Einheimischen verbringen, die sich dort die Zeit vertreiben.

Some of the gardens are open to the public for a small fee, others in private ownership – you just need strong nerves to walk in and take a few photos. It pays off in any case.

Einige der Gärten sind von Haus aus gegen eine geringes Entgelt öffentlich zugänglich, andere im Privatbesitz – da benötigt man dann halt ausreichend Nerven, um einfach rein zu spazieren und ein paar Fotos zu schießen. Es zahlt sich auf jeden Fall aus.

The highlight of this stay iin Hue has fallen to me by chance on one of my detours – a Buddhist monastery about 25 km outside the city hidden in the hills of the surrounding area. I had not found it in any travel guide afterwards, so I was once again a lucky guy to have found it.

A beautiful park with a lovingly lake builds the entrance into this small realm. The monks live in small huts around the temples and shared buildings. A very tranquil place – I know such retreated monasteries actually only from the Himalayas and was very surprised to find one also here.

Das Highlight dieses Hue-Aufenthalt ist mir bei einer meiner Ausfahrten eher zufällig zugefallen – ein buddhistisches Kloster ungefähr 25 km außerhalb der Stadt versteckt in den Hügeln des Umlandes. Ich hatte es auch in keinem Reiseführer gefunden, also war ich wieder einmal ein Glückspilz es gefunden zu haben.

Ein wunderschöne Parkanlage mit einem liebevoll angelegten See bildet den Einstieg in dieses kleine Reich. Die Mönche wohnen in kleinen Hütten rund um die Tempel und Wirtschaftsgebäude. Ein sehr beschaulicher Ort – ich kenne solche zurückgezogenen Klöster eigentlich nur aus dem Himalaya und war sehr erstaunt, ein solches auch hier zu finden.

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