Abel Janszoon Tasman war ein niederländischer Seefahrer, der am 13. Dezember 1642 als erster Europäer Neuseeland entdeckt und betreten hatten. Nach ihm sind neben der australischen Insel Tasmanien, der Tasmanischen See auch der Nationalpark und Great Walk Abel Tasman im Norden der Südinsel Neuseelands benannt.

Der Abel Tasman Great Walk gilt als einer der schönsten, es wird ihm nachgesagt, dass er karibisches Flair besitze. Er ist für 4 Tage ausgelegt, wobei man sich bei dieser Dauer wirklich ausreichend Zeit nehmen kann. Das passieren einiger Strandabschnitte sind von der Tide abhängig, man muss also immer wieder auf Ebbe warten um weitergehen zu können.

Alle diese mehrtägigen Great Walks müssen bei der Nationalpark-Verwaltung vorgebucht werden, da nur so viele Menschen zur gleichen Zeit hineingelassen werden, wie wirklich Schlafplätze in den Hütten vorhanden sind. Dass ich mit meinem eigenen Zelt unterwegs bin ist dahingehend ein Vorteil, weil die Zeltplätze im Unterschied zu den Hüttenplätzen kaum belegt sind.

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Die Wanderung war schön, aber nicht herausfordernd und wenn man so etwas noch nie zuvor erlebt hat, sicherlich auch etwas besonderes.

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Ich wusste im Vorfeld, dass sich sehr viele Deutsche in Neuseeland aufhalten. Nachdem es für unsere nördlichen Nachbarn keine Beschränkung für sogenannte „Work-and-Travel-Visa“ gibt, geht man davon aus, dass sich permanent ungefähr 50.000 Deutsche in Neuseeland aufhalten. Um dieses Visa zu erhalten, muss man jünger als 30 sein – man darf dann für ein Jahr in Neuseeland reisen und arbeiten. Für Österreicher werden pro Jahr übrigens nur 100 solcher Visa vergeben.

Trotzdem war ich sehr überrascht, als ich am 2. Abend zu meinem Zeltplatz an einer Hütte kam, in der 18 der 20 Hüttengäste aus Deutschland kamen.

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Die Rückreise vom Ende des Nationalpark habe ich dann mit dem Wassertaxi unternommen. Das war wirklich auch ein beeindruckender Moment, da ich den gesamten Weg nochmals von See aus ansehen konnte.

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Etwas überrascht war ich, als ich einen Traktor im Meer herumfahren sah. Die Vermutung liegt in so einem Fall nahe, dass der örtliche Bauer nach ausgiebigem Frühschoppen den falschen Weg nach Hause nimmt. In Wahrheit wurde unser Boot bereits im Wasser auf einen Trailer verladen und per Traktor an Land gezogen.

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Lg Heinz

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