Nördlich von Queenstown liegt der Lake Wanaka mit dem Ort Wanaka. Es war dort für mich gleich schön wie in Queenstown, nur um einiges ruhiger, weniger touristischer. Auch hier gab es wieder einen Berg, auf den man im Zuge einer Tageswanderung rauf gehen konnte, und einen herrlichen Blick über den See und die angrenzenden Gebiete hatte. Carsten und ich waren in der Zwischenzeit beim Wandern ein eingespieltes Team und konnten auch bei längeren Aufstiegen ein relativ hohes Tempo halten. Deshalb dauerten solche Tagesausflüge nie länger als 6, maximal 7 Stunden.

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Das Wetter war im Dezember hier auf der Südinsel eigentlich immer schlecht – wir hatten häufig Regenfall, meist war es bewölkt und die wenigen Tage mit Sonnenschein konnte man an einer Hand abzählen. Ich hatte eigentlich gedacht, dass es nach dem Fjordland Nationalpark nicht mehr schlimmer kommen könnte – diesbezüglich war wohl der Wunsch der Vater dieses Gedanken. Je näher wir der Ostküste zur Tasmanischen See kamen, um  so intensiver wurde der Regen. Die wenigen Tage, an denen es „nur bewölkt“ war, waren eine Wohltat und mussten intensiv genutzt werden.

Die beiden großen Gletscher die vom Mt. Cook an der Küste in Richtung Meer kalben, waren trotz der widrigen Bedingungen das Ziel zahlreicher, vor allem asiatischer Touristen.

Der Franz-Josef-Gletscher und der Fox-Gletscher erleiden aber das gleiche Schicksal wie alle Eismassen auf unsere Erde – sie schmelzen unaufhörlich durch die Klimaerwärmung dahin. Bei beiden war dies sehr interessant zu beobachten – man konnte kilometerweit durch Geröllhalden marschieren, wo vor wenigen Jahren sich noch die Gletscher befunden haben.

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Besonders tragisch war für uns natürlich das Unglück, das sich 5 Tage vor unserem eintreffen am Fox Gletscher ereignet hatte: Ein Hubschrauber mit 7 Personen an Bord waren bei einer Gletscherbesichtigung abgestürzt – alle Insassen der Maschine kamen dabei leider ums Leben.

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Das sind die letzten verwertbaren Fotos von Neuseeland – auf dem Weg weiter nach Norden und über den Arthur’s Pass an die Ostküste hatte es für mehrere Tage stark geregnet, bzw. teilweise so stark geschüttet, das man nicht einmal aus dem Auto aussteigen konnte.

Meine letzte Station hier auf der Südinsel war Christchurch – ich konnte mir das bisher nicht vorstellen, aber diese Stadt war für mich so farblos, dass ich es nicht über das Herz brachte, auch nur ein Foto zu schießen. In Christchurch wartete ich einige Tage auf meinen Weiterflug nach Auckland, weil von dort ging’s für ein paar Tage Urlaub in die Südsee.

Lg Heinz

1 Comment

  1. Mike
    5. September 2016

    Wie ist die Südinsel per KRAD ???

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