The 220 km westward to Mai Chau were covered pretty quickly and without incidents – the last 70 km through the mountains were once again a special pleasure. Mai Chau is known for its rice terraces and remote villages of indigenous Muong, Mung or Thai families. If you come here, it would make sense to have your own vehicle, because for exploring the district its essential to be mobile. This is also an area again to ride routes, which are usually not or only difficult to pass – all in all a great region for culture, photography and motorcycle fun.

My plan on arrival was to stay a few, just long enough for having sufficent time to explore the area carefully – then continue to the north as soon as possible into the Chinese-Vietnamese border area. A suitable Homestay – Hao Homestay with family connection – was quickly found and the tours to the surrounding area could take place. In the subsequent review of my photo and film footage, it came at first time in my mind that I had neglected my blog so far. The family was very friendly and the accommodation was OK, the food was extraordinary delicious, the internet connection was excellent, the beer was chilled  and the prices reasonable. In addition, Mr. Hoa regularly invited me to smoke a pong – a Vietnamese bamboo water pipe – with him. Nothing has been a bar to extend my stay for a couple of days to make up the previously neglected work quickly.

While working on the blog, I got a call from New Zealand that my friend Nigel would come to Vietnam for a few weeks. He is going to rent a bike to join me for the next common motorbike adventures. It means to me to face the next plan change, because I have to pick him up in Hanoi. The tour to the north is postponed and my stay in Mai Chau therefore extended. Instead of the originally planned 3 to 4 days, it is finally a 11 or 12 stay at Hao Homestay. I don’t need to hurry anymore with the blog but can slowly dawdling and smoke one or two more Pongs with Mr. Hao.

Die 220 Km in Richtung Westen nach Mai Chau waren rasch und ohne Vorkommnisse zurückgelegt, gerade die letzten 70 km durch die Berge waren wieder einmal eine besondere Freude. Mai Chau ist bekannt für seinen Reis-Terrassen und die entlegenen Dörfer indigener Muong, Mung oder Thai Familien. Wenn man hier her kommt, ist es schon ratsam sein eigenes Gefährt zu haben, weil  um die Gegend wirklich zu erkunden muss man mobil sein. Hier kann man auch wieder Strecken fahren, die normalerweise nicht oder nur schwer befahrbar sind – alles in allem eine tolle Gegend für Kultur, Fotografie und Motorrad-Spaß.

Mein Plan bei der Ankunft war es, ein paar Tage zu bleiben und die Gegend genau erkunden, um dann im Anschluss so schnell wie möglich weiter in den Norden ins chinesisch-vietnamesische Grenzgebiet zu fahren. Die passende Unterkunft in einer kleinen Pension – Hao Homestay mit Familienanschluss  – war rasch gefunden und die Touren ins Umland konnten losgehen. Bei der anschließenden Durchsicht des Foto- und Film Materials kam mir das erste Mal wieder in den Sinn, dass ich bisher meinen Blog vernachlässigt hatte. Die Familie war sehr freundlich und die Unterkunft in Ordnung, das Essen war hervorragend, wider erwarten war die Internetanbindung ausgezeichnet, das Bier angenehm kühl und die Preise vernünftig. Zusätzlich lud mich Mr. Hoa regelmäßig dazu ein, eine Pong – eine vietnamesische Bambus-Wasserpfeife mit ihm zu Rauchen. Nichts stand also im Wege, ein paar Tage anzuhängen um das bisher versäumte zügig aufzuarbeiten.

Während der Arbeit am Blog bekam ich aus Neuseeland einen Anruf, dass mein Kumpel Nigel nach Vietnam kommt, sich ein Motorrad ausleiht und wieder für ein paar Wochen mit mir auf Reisen geht. Also nochmalige Planänderung – ich werde ihn in Hanoi abholen – d.h. die Tour in den Norden ist verschoben und mein Aufenthalt in Mai Chau dadurch verlängert. Anstatt der ursprünglich geplanten 3 bis 4 Tage sind es schließlich 11 oder 12, ich brauche mich mit dem Blog nicht beeilen sondern kann langsam vor mich hin trödeln und noch die eine oder andere Pong mit Mr. Hao rauchen.

Rice fields are basically nothing special in Asia, rice terraces in hilly terrain neither. But around Mai Chau it is possible to ride into small, hidden valleys to visit remote settlements, where indigenous tribes live which have already arrived in modern times. This is noticeable mainly at the power lines and occasionally at the satellite receivers outside the Huts or sporadic motorbikes that can be seen – but the people still live in simple houses and use tools like their ancestors of hundreds of years did before. They are very open-minded and don’t mind coming into their village, drinking coffee or tea and talking to them.

Reisfelder sind grundsätzlich nichts besonderes in Asien, Reis Terrassen in hügeligen Gelände eigentlich auch nicht. Hier gibt es allerdings die Möglichkeit, in kleine, versteckte Täler zu fahren, entlegende Siedlungen zu besuchen, in denen indigene Stämme leben die zwar bereits in der Neuzeit angekommen sind – das merkt man vor allem an den Stromleitungen und gelegentlich an den Satelliten Empfängern an den Hütten oder einzelnen Motorrädern die zu sehen sind – aber trotzdem einfache Häuser und Werkzeuge wie ihre Ahnen von Hunderten Jahren benutzen.  Die Leute sind sehr aufgeschlossen und haben nichts dagegen, wenn man in ihr Dorf kommt, irgendwo einen Kaffee oder Tee trinkt und sich mit ihnen unterhält.

Sometimes the villages are not so easy to reach, because of  going on narrow footpaths to get any further. Some rides reminded me strongly of the tours in the Himalayas, where I had similar riding – situations when gorges several hundred meters descending steeply along the paths. But when you get there,  you will find more beautiful and fairly unaffected places, because  tourists normally don’t come on such paths.

Manchmal sind die Orte nicht so einfach zu erreichen, da muss man dann schmale Fußwege fahren, um überhaupt weiter zu kommen. Einige Situationen haben mich stark an die Touren im Himalaya erinnert, wo es auch mehrere hundert Meter steil abfallend neben den Wegen in die Schluchten runter ging. Dafür ist dann wenn man dort ist um so schöner und meistens halbwegs unberührt, weil auf solchen Wegen normalerweise wenige Touristen kommen.

A special experience was the visit of a quite remote village – Mr. Hao had told me before, that it is impossible to ride there. The slope might be to steep and the path would be in a really challenging condition, the only chance to get there is by walking. An attempt was worth to be taken, so I tried it on the motorbike. One kilometer outside the village came an elderly woman – I had just stopped to take some footage of the huge rice terraces with my drone. When she saw the drone hoovering over her head, she almost freaked out and wanted to catch it. After she failed to do so, she gave instructions to the drone with long arm movements – fly to the left, to the right, straight … Although I tried to explain to her, that I am using a remote control that controls this peculiar thing, she continued supposingly instructing the drone until I brought it back to the ground.

Ein besonderes Erlebnis war die Tour in ein ganz entlegenes Dorf – Mr. Hao hatte mir erzählt, da kann an überhaupt nicht hin fahren, sondern muss zu Fuss gehen, weil der Weg zu Steil und zu Schlecht sei. Einen Versuch war es auf jeden Fall wert. Einen Kilometer vor dem Dorf kam mir eine ältere Frau entgegen – ich hatte gerade angehalten, um mit meiner Drohne ein paar Aufnahmen von den riesigen Reis Terrassen der Umgebung zu machen. Als sie die Drohne über ihrem Kopf schweben gesehen hatet, ist sie fast ausgeflippt und wollte sie einfangen. Nachdem ihr das nicht gelungen ist, hat sie der Drohne mit lang ausholenden Armbewegungen Anweisungen gegeben – flieg nach links, nach rechts, geradeaus… Obwohl ich versucht habe ihr zu erklären, dass ich es mit der Fernbedienung bin der das Ding steuert, hat sie mit ihrem Gehabe so lange weiter getan, bis  ich die Drohne wieder auf den Boden brachte.

The next section was slightly more challenging but no real problem. A few larger stones were to cross over some steeper passages, a smaller bridge had to be bypassed – because it had left a quite fragile impression and soon I was in the village. The few people who were there could not believe it and are probably still wonder about, what this crazy foreigner was searching for on his bike in their village.

Der weitere Weg war dann zwar etwas herausfordernd aber kein wirkliches Problem. Ein paar größere Steine waren zu überwinden über etwas steilere Passagen, eine kleinere Brücke war zu umfahren weil sie einen ziemlich zerbrechlich Eindruck hinterlassen hatte und schon war ich im Dorf. Die paar Leute die da waren konnten es nicht glauben und rätseln wahrscheinlich heute noch, was der verrückte Ausländer auf seiner Maschin‘ da wollte.

Now I’ll have a significant break again – I’ll be going to Hanoi soon to pick up Nigel and we’ll go straight to Laos. So it will take some time until there are new photos and stories available – until then, I look forward to your feedback as always.

Henry

Jetzt ist dann wieder einmal für längere Zeit Pause – ich fahre in kürze nach Hanoi um Nigel in Empfang zu nehmen und gemeinsam werden wir dann direkt nach Laos weiterreiten. Es wird also wieder einige Zeit dauern, bis es neue Fotos gibt – bis dahin freue ich mich wie immer auf jede Rückmeldung.

LG Heinz

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